Bundesrecht konsolidiert: Psychotherapiegesetz 2024 § 60, tagesaktuelle Fassung

Psychotherapiegesetz 2024 § 60

Kurztitel

Psychotherapiegesetz 2024

Kundmachungsorgan

BGBl. I Nr. 49/2024

Typ

BG

§/Artikel/Anlage

§ 60

Inkrafttretensdatum

01.01.2025

Außerkrafttretensdatum

Abkürzung

PThG 2024

Index

82/03 Ärzte, sonstiges Sanitätspersonal

Text

Ausbildung

Paragraph 60,
  1. Absatz eins,Personen, die
    1. Ziffer eins
      vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes ein psychotherapeutisches Propädeutikum gemäß Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, begonnen haben, oder
    2. Ziffer 2
      die Voraussetzungen nach Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 2, 4, oder 5 Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, erfüllen und ein psychotherapeutisches Propädeutikum gemäß Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes beginnen, oder
    3. Ziffer 3
      nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes ein psychotherapeutisches Propädeutikum gemäß Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, beginnen,
    können ihr psychotherapeutisches Propädeutikum nach den Ausbildungsbestimmungen des Psychotherapiegesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, bis längstens 30. September 2030 abschließen.
  2. Absatz 2,Ab Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes darf das psychotherapeutische Propädeutikum gemäß Paragraph 3, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, nur absolvieren, wer
    1. Ziffer eins
      handlungsfähig in allen Belangen im Hinblick auf die Berufsausübung ist und
    2. Ziffer 2
      die Voraussetzungen für ein ordentliches Bachelorstudium an einer inländischen postsekundären Bildungseinrichtung gemäß UG oder PrivHG nachweist.
  3. Absatz 3,Personen nach Absatz eins, Ziffer eins und 2 sind von der Voraussetzung des Absatz 2, Ziffer 2, ausgenommen.
  4. Absatz 4,Personen, die
    1. Ziffer eins
      vor Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes ein psychotherapeutisches Fachspezifikum gemäß Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, begonnen haben, oder
    2. Ziffer 2
      nach Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes das psychotherapeutische Propädeutikum gemäß Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, abgeschlossen haben und ein psychotherapeutisches Fachspezifikum gemäß Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, beginnen,
    können ihre Ausbildung nach den bei Beginn dieser Ausbildung in Geltung stehenden Ausbildungsbestimmungen des Psychotherapiegesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, bis längstens 30. September 2038 abschließen.
  5. Absatz 5,Ab Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes darf das psychotherapeutische Fachspezifikum gemäß Paragraph 6, Psychotherapiegesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 361 aus 1990,, in der bis zum Ablauf des 31. Dezember 2024 geltenden Fassung, nur absolvieren, wer
    1. Ziffer eins
      handlungsfähig in allen Belangen im Hinblick auf die Berufsausübung ist und
    2. Ziffer 2
      das psychotherapeutische Propädeutikum erfolgreich absolviert hat.
  6. Absatz 6,Für die Anerkennung von Ausbildungsinhalten und Prüfungen im Propädeutikum und im psychotherapeutischen Fachspezifikum gilt Paragraph 78, UG sinngemäß.
  7. Absatz 7,Personen, die zum 1. Oktober 2026 zumindest zwei Drittel des Praktikums und jeweils mindestens die Hälfte an Selbsterfahrung und Theorie des zuletzt der für das Gesundheitswesen zuständigen Bundesministerin bzw. dem für das Gesundheitswesen zuständigen Bundesminister vorgelegten Curriculums des psychotherapeutischen Fachspezifikums absolviert haben, sind von den für das psychotherapeutische Fachspezifikum anerkannten Ausbildungseinrichtungen an die für das Gesundheitswesen zuständige Bundesministerin bzw. den für das Gesundheitswesen zuständigen Bundesminister zu melden und von dieser bzw. diesem in die Berufsliste (Psychotherapie) gemäß Paragraph 23, Absatz 7, einzutragen. Paragraph 23, Absatz 8 bis 10 gelten sinngemäß.
  8. Absatz 8,Für Personen, die ein Studium der Psychotherapiewissenschaften mit einem Gesamtausmaß von mindestens 300 ECTS-Anrechnungspunkten an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung absolviert haben, entfallen bis 30. September 2030 die Voraussetzungen des Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer eins und 2,

Im RIS seit

03.05.2024

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2024

Gesetzesnummer

20012578

Dokumentnummer

NOR40261831

European Legislation Identifier (ELI)

https://ris.bka.gv.at/eli/bgbl/i/2024/49/P60/NOR40261831