Der gesetzwidrige Verwaltungsgebrauch stellt keine verbindliche Rechtsquelle dar (Hinweis E 25.4.1963, 1541/61). Eine an Unterbehörden gerichtete Weisung, von einem als rechtwidrig erkannten Verwaltungsgebrauch in Hinkunft Abstand zu nehmen, kann nicht rechtwidrig sein, sondern dient im Gegenteil der Durchsetzung der Rechtsordnung (Hinweis VfGH E 10.3.1959, B 257/58, VfSlg 3501; E 17.10.1959, V 12/59, VfSlg 3630).Der gesetzwidrige Verwaltungsgebrauch stellt keine verbindliche Rechtsquelle dar (Hinweis E 25.4.1963, 1541/61). Eine an Unterbehörden gerichtete Weisung, von einem als rechtwidrig erkannten Verwaltungsgebrauch in Hinkunft Abstand zu nehmen, kann nicht rechtwidrig sein, sondern dient im Gegenteil der Durchsetzung der Rechtsordnung (Hinweis VfGH E 10.3.1959, B 257/58, VfSlg 3501; E 17.10.1959, römisch fünf 12/59, VfSlg 3630).