Landesrecht konsolidiert Salzburg: Gesamte Rechtsvorschrift für Salzburger Bezügegesetz 1998, Fassung vom 19.06.2024

§ 0

Langtitel

Gesetz vom 23. Oktober 1997 zur Regelung der Bezüge der Mitglieder des Landtages, der Mitglieder der Landesregierung und des Direktors des Landesrechnungshofes, der Bürgermeister der Salzburger Gemeinden und der Mitglieder des Gemeinderates der Stadt Salzburg sowie des Präsidenten und der Vizepräsidenten der Salzburger Landwirtschaftskammer (Salzburger Bezügegesetz 1998 – S.BG 1998)
StF: LGBl Nr 3/1998 (Blg LT 11. GP: IA 580, 4. Sess; AB 75, 5. Sess)

Änderung

Landesgesetzblatt Nr 68 aus 1998, (Blg LT 11. GP: RV 384, AB 487, jeweils 5. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 98 aus 2000, (Blg LT 2.GP: RV 534, AB 610, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 25 aus 2001, (Blg LT 12. GP: RV 315, AB 410, jeweils 3. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 46 aus 2001, (Blg LT 12. GP: RV 316, AB 440, jeweils 3. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 8 aus 2002, (DFB)

Landesgesetzblatt Nr 71 aus 2005, (Blg LT 13. GP: RV 600, AB 650, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 38 aus 2008, (Blg LT 13. GP: IA 262, AB 319, jeweils 5. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 70 aus 2009, (Blg LT 14. GP: IA 16, AB 38, jeweils 1. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 73 aus 2009, (Blg LT 14. GP: RV 74, AB 112, jeweils 1. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 116 aus 2009, (Blg LT 14. GP: RV 158, AB 193, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 69 aus 2010, (Blg LT 14. GP: RV 618, AB 656, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 22 aus 2011, (Blg LT 14. GP: RV 183, AB 266, jeweils 3. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 118 aus 2011, (Blg LT 14. GP: RV 124, AB 202, jeweils 4. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 4 aus 2012, (Blg LT 14. GP: RV 79, AB 130, jeweils 4. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 98 aus 2012, (Blg LT 14. GP: RV 114, AB 181, jeweils 5. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 28 aus 2014, (Blg LT 15. GP: RV 296, AB 418, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 44 aus 2014, (Blg LT 15. GP: RV 559, AB 612, jeweils 3. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 50 aus 2014, (Blg LT 15. GP: RV 607, AB 716, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 44 aus 2015, (Blg LT 15. GP: RV 600, AB 724, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 60 aus 2015, (DFB)

Landesgesetzblatt Nr 71 aus 2015, (Blg LT 15. GP: RV 1072, AB 1108, jeweils 3. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 114 aus 2015, (Blg LT 15. GP: RV 160, AB 186, jeweils 4. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 82 aus 2018, (Blg LT 16. GP: RV 10, 1. Sess; AB 13, 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 92 aus 2018, (Blg LT 16. GP: RV 30, AB 59, jeweils 2. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 97 aus 2018,

Landesgesetzblatt Nr 46 aus 2019, (DFB)

Landesgesetzblatt Nr 12 aus 2020, (Blg LT 16. GP: RV 171, AB 204, jeweils 3. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 16 aus 2021, (Blg LT 16. GP: RV 143, AB 188, jeweils 4. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 54 aus 2021, (Blg LT 16. GP: RV 363, AB 404, jeweils 4. Sess)

Landesgesetzblatt Nr 96 aus 2023, (Blg LT 17. GP: IA 157, AB 208, jeweils 2. Sess)

Präambel/Promulgationsklausel

Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt

Allgemeines

§ 1

Anwendungsbereich

§ 2

Zahlungsträger und Behördenzuständigkeit

§ 3

Gemeinsame Bestimmungen

2. Abschnitt

Monatliche Bezüge und Sonderzahlungen

§ 4

Anspruch auf monatliche Bezüge und deren Höhe

§ 4a

Abweichende Bestimmungen zur Erhöhung der Bezüge

§ 5

Anfall und Einstellung der monatlichen Bezüge

§ 6

Sonderzahlungen

§ 7

Auszahlung der monatlichen Bezüge und der Sonderzahlungen

§ 8

Bezugsfortzahlung

3. Abschnitt

Sonstige Ansprüche

§ 9

Reisekostenersatz

§ 10

Dienstwagen

4. Abschnitt

Pensionsversicherung

§ 11

Pensionsversicherungsbeitrag

§ 12

Anrechnungsbetrag

§ 13

Anrechnung

5. Abschnitt

§ 14

Freiwillige Pensionsvorsorge

6. Abschnitt

Schlußbestimmungen

§ 15

Verweisungen auf Bundesgesetze

§ 16

Inkrafttreten

§ 17

Übergangsbestimmungen

§ 18f

Inkrafttreten novellierter Bestimmungen und Übergangsbestimmungen hiezu

§ 1

Text

1. Abschnitt
Allgemeines

Anwendungsbereich

Paragraph eins,

  1. Absatz einsDieses Gesetz regelt die Bezüge der Mitglieder des Landtages, der Mitglieder der Landesregierung und des Direktors des Landesrechnungshofes, der Bürgermeister der Gemeinden des Landes und der Mitglieder des Gemeinderates der Stadt Salzburg sowie des Präsidenten und der Vizepräsidenten der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg. Seine Bestimmungen gelten auch für die Bezüge eines Vertreters eines in Karenzurlaub befindlichen Mitgliedes des Landtages (Paragraph 5, Absatz 3, des Landtags-Geschäftsordnungsgesetzes).
  2. Absatz 2Die unter Absatz eins, fallenden Funktionen werden in diesem Gesetz als Organe bezeichnet. Die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg wird kurz als Landwirtschaftskammer bezeichnet.

§ 2

Text

Zahlungsträger und Behördenzuständigkeit

Paragraph 2,

  1. Absatz einsDie Ansprüche nach diesem Gesetz bestehen:
    1. Litera a
      für die Mitglieder des Landtages, die Mitglieder der Landesregierung, den Direktor des Landesrechnungshofes, gegenüber dem Land;
    2. Litera b
      für die Mitglieder des Stadtratskollegiums und die anderen Mitglieder des Gemeinderates der Stadt Salzburg gegenüber der Stadt Salzburg;
    3. Litera c
      für die Bürgermeister der anderen Gemeinden des Landes gegenüber der jeweiligen Gemeinde;
    4. Litera d
      für den Präsidenten und die Vizepräsidenten der Landwirtschaftskammer gegenüber dieser.
  2. Absatz 2Zur Vollziehung dieses Gesetzes sind zuständig:
    1. Litera a
      für die von Absatz eins, Litera a, erfaßten Organe die Landesregierung;
    2. Litera b
      für die von Absatz eins, Litera b, erfaßten Organe der Stadtsenat;
    3. Litera c
      für die von Absatz eins, Litera c, erfaßten Organe die Gemeindevorstehung der jeweiligen Gemeinde;
    4. Litera d
      für die von Absatz eins, Litera d, erfaßten Organe der Vorstand der Landwirtschaftskammer.
  3. Absatz 3(Verfassungsbestimmung) Soweit sich ein Akt der Vollziehung dieses Gesetzes auf Mitglieder des Landtages oder auf den Direktor des Landesrechnungshofes bezieht, hat die Landesregierung dem Präsidenten des Landtages vorausgehend Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
  4. Absatz 4Die von der Gemeinde nach diesem Gesetz zu besorgenden Angelegenheiten sind solche des eigenen Wirkungsbereiches.

§ 3

Text

Gemeinsame Bestimmungen

Paragraph 3,

  1. Absatz einsAußer den Ansprüchen nach diesem Gesetz gebühren den Organen für die Ausübung der jeweiligen Funktion keine Leistungen. Insbesondere sind mit den Ansprüchen auch alle ihnen mit der Ausübung der Funktion verbundenen Aufwendungen abgegolten.
  2. Absatz 2Auf die Ansprüche nach diesem Gesetz kann nicht verzichtet werden, es sei denn, sie hängen von der Stellung eines Antrages hierauf ab, oder in Absatz 2 a, wird anderes bestimmt.
  3. Absatz 2 aEin Verzicht auf den Anspruch ist nur durch Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Gemeinden bis 2000 Einwohner zulässig, wenn die bzw der Anspruchsberechtigte nachweist, dass sie bzw er durch die Annahme von Geldleistungen pensionsrechtliche, arbeitslosen- oder sonstige sozialversicherungsrechtliche Ansprüche verliert oder nicht erhält und ihr bzw ihm dadurch ein Nachteil erwächst, der den Anspruch auf den Bezug übersteigt. Der Verzicht kann befristet oder unbefristet zur Gänze oder teilweise erklärt werden. Im Übrigen gilt Paragraph 3, Absatz 4, Gemeindeorgane-Entschädigungsgesetz sinngemäß.
  4. Absatz 3Für die zahlenmäßige und betragliche Begrenzung mehrerer Bezüge, Ruhebezüge oder Versorgungsbezüge nach bezügerechtlichen Regelungen des Bundes oder der Länder oder nach entsprechenden Vorschriften der Europäischen Gemeinschaften gelten die Paragraphen 4 bis 7 BezBegrBVG in der jeweils geltenden Fassung.
  5. Absatz 4Personen, die Ansprüche nach diesem Gesetz haben, haben die für die Berechnung und steuerliche Behandlung der Bezüge erforderlichen Daten und deren Änderung der gemäß Paragraph 2, Absatz 2, zuständigen Behörde unverzüglich bekanntzugeben.
  6. Absatz 5Die gemäß Paragraph 2, Absatz 2, zuständigen Behörden sind ermächtigt, die mit den Ansprüchen nach diesem Gesetz im unmittelbaren Zusammenhang stehenden personenbezogenen Daten der Organe zu verarbeiten. Folgende Bestimmungen sind sinngemäß anzuwenden:
    1. Ziffer eins
      für die im Paragraph 2, Absatz 2, Litera a, genannten Organe Paragraph 74, L-VBG;
    2. Ziffer 2
      für die im Paragraph 2, Absatz 2, Litera b, genannten Organe Paragraph 213, MagBeG;
    3. Ziffer 3
      für die im Paragraph 2, Absatz 2, Litera c, genannten Organe Paragraph 124, Gem-VBG;
    4. Ziffer 4
      für die im Paragraph 2, Absatz 2, Litera d, genannten Organe Paragraph 74, L-VBG.

§ 4

Text

2. Abschnitt
Monatliche Bezüge und Sonderzahlungen

Anspruch auf monatliche Bezüge und deren Höhe

Paragraph 4,

  1. Absatz einsAls monatlicher Bezug gebühren:

1.

dem Präsidenten oder der Präsidentin des Landtages

9.479,60  €

2.

dem Zweiten Präsidenten oder der Zweiten Präsidentin des Landtages

7.325,10  €

3.

einem oder einer Klubvorsitzenden im Landtag

8.186,90  €

4.

einem Mitglied des Landtages, das nicht unter die Ziffer eins bis 3 fällt

5.170,70  €

5.

dem Landeshauptmann oder der Landeshauptfrau

16.804,70 €

6.

einem Landeshauptmann-Stellvertreter oder einer Landeshauptmann-Stellvertreterin

15.512,10 €

7.

einem Landesrat oder einer Landesrätin

14.650,30 €

8.

dem Direktor oder der Direktorin des Landesrechnungshofes

9.048,70 €

9.

entfallen Landesgesetzblatt Nr 92 aus 2018,

 

10.

dem Bürgermeister oder der Bürgermeisterin der Stadt Salzburg

15.193,20  €

11.

einem Bürgermeister-Stellvertreter oder einer Bürgermeister-Stellvertreterin der Stadt Salzburg

13.351,60 €

12.

einem Stadtrat oder einer Stadträtin der Stadt Salzburg

11.970,40 €

13.

einem oder einer Klubvorsitzenden im Gemeinderat der Stadt Salzburg, der bzw die Mitglied des Stadtsenates ist

6.906,00  €

ansonsten

5.985,20 €

14.

einem Mitglied des Stadtsenates, das nicht unter Ziffer 13, fällt, und einem oder einer Vorsitzenden der Personalkommission gemäß Paragraph 33, Absatz 3, des Magistrats-Personalvertretungsgesetzes oder eines Ausschusses des Gemeinderates der Stadt Salzburg

3.499,10 €

15.

einem Mitglied des Gemeinderates der Stadt Salzburg, das nicht unter die Ziffer 10 bis 14 fällt

2.578,30 €

16.

einem Bürgermeister oder einer Bürgermeisterin einer anderen Gemeinde des Landes bei einer Einwohnerzahl

 

a) von über

 

13.000

 

8.299,60 €

b) von

11.001

bis

13.000

 

7.999,30 €

c) von

9.001

bis

11.000

 

7.586,10 €

d) von

7.001

bis

9.000

 

7.072,90 €

e) von

5.001

bis

7.000

 

6.634,70 €

f) von

3.001

bis

5.000

 

6.134,10 €

g) von

2.001

bis

3.000

 

5.383,10  €

h)

bis

2.000

 

4.631,70 €

17.

dem Präsidenten oder der Präsidentin der Landwirtschaftskammer

6.032,40 €

18.

einem Vizepräsidenten oder einer Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer

2.324,10 €

  1. Absatz eins aMitglieder des Landtages, die sich in Karenzurlaub befinden, erhalten für diese Zeit keine Bezüge nach diesem Gesetz.
  2. Absatz 2Hätte eine Person gleichzeitig Anspruch auf mehrere Bezüge nach Absatz eins,, ausgenommen auf einen nach den Ziffer eins bis 4 zusammen mit einem nach den Ziffer 13 bis 18 oder auf einen nach den Ziffer 13 bis 16 Litera e bis h zusammen mit einem nach der Ziffer 17, oder 18, gebührt jeweils nur der höhere Bezug.
  3. Absatz 3Im Fall der Bestellung eines geschäftsführenden Klubvorsitzenden im Landtag oder im Gemeinderat gebührt der monatliche Bezug gemäß Absatz eins, Ziffer 3, bzw 13 nur diesem.
  4. Absatz 4Für die Einwohnerzahl der Gemeinden (Absatz eins, Ziffer 16,) ist die Anzahl der Hauptwohnsitze in der Gemeinde zum 1. Jänner des Jahres maßgeblich, das dem Jahr vorangeht, in dem der Bezug gebührt.
  5. Absatz 5Für Bürgermeister und für Mitglieder des Gemeinderates der Stadt Salzburg, die zur Ausübung des Amtes freie Zeit oder Dienstfreistellung nach dienstrechtlichen Vorschriften des Bundes oder eines anderen Landes ohne Kürzung der Bezüge gewährt erhalten, vermindert sich der Bezug nach Absatz eins,, und zwar der der Bürgermeister um ein Zehntel und der der sonstigen Personen um ein Zwanzigstel des Brutto-Diensteinkommens.
  6. Absatz 6Die im Absatz eins, festgelegten Bezüge verändern sich jährlich um den gemäß Paragraph 3, Absatz eins, BezBegrBVG kundgemachten Anpassungsfaktor. Die jährlichen Anpassungen erfolgen auf der Grundlage der für den Vorzeitraum geltenden Beträge. Die Anpassungen werden jeweils mit dem auf die Kundmachung des Anpassungsfaktors folgenden 1. Jänner wirksam. Die Landesregierung hat die sich daraus ergebenden, auf den nächsten durch 10 teilbaren Centbetrag gerundeten Bezüge im Landesgesetzblatt kundzumachen. Bei der Rundung sind Beträge ab einschließlich 5 Cent aufzurunden und Beträge unter 5 Cent abzurunden.

§ 4a

Text

Abweichende Bestimmungen zur Erhöhung der Bezüge

Paragraph 4 a,

Für das Jahr 2024 sind die Bezüge der im Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins bis 8 sowie Ziffer 17 und 18 bezeichneten Organe abweichend von dem im Paragraph 4, Absatz 6, genannten Anpassungsfaktor um den Faktor 1,0485 zu erhöhen.

§ 5

Text

Anfall und Einstellung der monatlichen Bezüge

Paragraph 5,

  1. Absatz einsDer Anspruch auf monatliche Bezüge beginnt mit dem ersten Tag der Ausübung der jeweiligen Funktion und endet, soweit im Absatz 3, nicht anderes bestimmt wird, mit dem Tag des Ausscheidens aus dieser.
  2. Absatz 2Wird die Funktion nicht während des ganzen Monats ausgeübt, gebührt in diesem Monat für jeden Tag der Funktionsausübung ein Dreißigstel des monatlichen Bezuges.
  3. Absatz 3Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gemäß Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 16, können während folgender Zeiträume durch Erklärung gegenüber der Gemeindevorstehung die Einstellung der monatlichen Bezüge bewirken:
    1. Ziffer eins
      Bürgermeisterinnen, die ein Kind erwarten, für einen Zeitraum von frühestens acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung bis längstens zum 1. Geburtstag des Kindes; für die letzten acht Wochen vor der voraussichtlichen Entbindung, für den Tag der Entbindung und für die ersten acht Wochen nach der Entbindung, nach Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder Kaiserschnittentbindungen jedoch für die ersten zwölf Wochen nach der Entbindung gebühren unbeschadet einer Erklärung nach diesem Absatz monatliche Zahlungen in der Höhe der gemäß Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 16, gebührenden Bezüge unter anteilmäßiger Berücksichtigung der Sonderzahlungen;
    2. Ziffer 2
      Bürgermeister für einen Zeitraum frühestens ab der Geburt bis längstens zum 1. Geburtstag des Kindes.
    Der von der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister bestimmte Zeitraum des Entfalls der Bezüge gilt ab dem ersten Tag als Verhinderung im Sinn des Paragraph 49, Absatz 2, der Salzburger Gemeindeordnung 2019.

§ 6

Text

Sonderzahlungen

Paragraph 6,

Neben den monatlichen Bezügen gebührt dem Organ für jedes Kalendervierteljahr eine Sonderzahlung in der Höhe von einem Sechstel der Summe der monatlichen Bezüge, die ihm nach diesem Gesetz für das betreffende Kalendervierteljahr tatsächlich zustehen (13. und 14. Monatsbezug).

§ 7

Text

Auszahlung der monatlichen Bezüge
und der Sonderzahlungen

Paragraph 7,

  1. Absatz einsDie monatlichen Bezüge sind am 1. jedes Monats für den laufenden Kalendermonat auszuzahlen. Die Sonderzahlungen sind auszuzahlen:

für das erste Kalendervierteljahr am 1. März,

für das zweite Kalendervierteljahr am 1. Juni,

für das dritte Kalendervierteljahr am 1. September und

für das vierte Kalendervierteljahr am 1. Dezember. Ist der Auszahlungstag kein Arbeitstag, sind die monatlichen Bezüge und die Sonderzahlungen am vorhergehenden Arbeitstag auszuzahlen.

  1. Absatz 2Das Organ hat dafür zu sorgen, daß die ihm gebührenden Geldleistungen unbar auf ein Konto überwiesen werden können.
  2. Absatz 3Die Überweisung hat im vollen Betrag unter Abzug ausschließlich der gesetzlichen Abgaben und Beiträge sowie von Beträgen, für die eine gerichtliche oder vollstreckungsbehördliche Verpflichtung besteht, zu erfolgen.

§ 8

Text

Bezugsfortzahlung

Paragraph 8,

  1. Absatz einsHat ein Mitglied der Landesregierung, der Direktor des Landesrechnungshofes, der Bürgermeister oder ein sonstiges Mitglied des Stadtratskollegiums der Stadt Salzburg keinen Anspruch auf die Fortsetzung einer Erwerbstätigkeit, gebührt ihm bei Beendigung seiner Funktionsausübung eine Fortzahlung der vollen monatlichen Bezüge unter anteilmäßiger Berücksichtigung der Sonderzahlungen.
  2. Absatz eins aEiner Bürgermeisterin oder einem Bürgermeister einer Gemeinde gemäß Paragraph eins, der Salzburger Gemeindeordnung 2019 gebührt die Fortzahlung gemäß Absatz eins, nur auf Antrag, der binnen drei Monaten ab dem Ausscheiden aus dem Amt an die Gemeindevorstehung zu stellen ist. Die Fortzahlung ist zu gewähren, wenn die Voraussetzungen dafür (Absatz 2 und 3) im Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Amt vorgelegen sind. Die Ausübung einer Erwerbstätigkeit während der Amtstätigkeit als Bürgermeister hat auf den Anspruch auf Fortzahlung der Bezüge keinen Einfluss.
  3. Absatz 2Der Anspruch auf Bezugsfortzahlung besteht nur solange, als nicht ein Anspruch auf Geldleistungen
    1. Ziffer eins
      für die Ausübung einer neuerlichen Funktion nach diesem Gesetz, nach vergleichbaren bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften oder für eine Funktion im Rahmen der Europäischen Gemeinschaften,
    2. Ziffer 2
      für eine sonstige Erwerbstätigkeit oder
    3. Ziffer 3
      aus einer Pension
    besteht.
  4. Absatz 3Der Anspruch auf Bezugsfortzahlung besteht nicht, wenn ein Anspruch
    1. Ziffer eins
      auf eine Geldleistung nach Absatz 2, Ziffer eins bis 3 deswegen nicht besteht, weil das Organ darauf verzichtet hat; oder
    2. Ziffer 2
      ein Anspruch auf Pension deswegen nicht besteht, weil das Organ einen hiefür erforderlichen Antrag nicht gestellt hat.
  5. Absatz 4Die Bezugsfortzahlung gebührt dem Personenkreis gemäß Absatz eins, erster Satz nach einer Funktionsausübung von zusammenhängend

mindestens

auf die Dauer von höchstens

drei Jahren

vier Monaten

fünf Jahren

sechs Monaten

zehn Jahren

acht Monaten

fünfzehn Jahren

einem Jahr.

  1. Absatz 4 aDie Bezugsfortzahlung gebührt Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, die von Absatz eins a, erfasst sind:

nach einer zusammenhängenden Funktionsausübung von:

für die Dauer von höchstens:

 

bis zu zwei Jahren

zwei Monaten

 

bis zu vier Jahren

drei Monaten

 

bis zu sechs Jahren

vier Monaten

 

bis zu acht Jahren

sechs Monaten

 

bis zu zehn Jahren

acht Monaten

 

über zehn Jahren

neun Monaten

 

  1. Absatz 5Hat ein Anspruchsberechtigter aufgrund einer früheren Tätigkeit eine dem Absatz eins, vergleichbare Leistung nach diesem Gesetz, nach anderen bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften oder nach Vorschriften der Europäischen Gemeinschaften erhalten, ist diese auf den nunmehr gebührenden Anspruch anzurechnen.
  2. Absatz 6Im übrigen gelten die Bestimmungen dieses Gesetzes über die monatlichen Bezüge und Sonderzahlungen auch für die Bezugsfortzahlung.

§ 9

Text

3. Abschnitt
Sonstige Ansprüche

Reisekostenersatz

Paragraph 9,

  1. Absatz einsDienstreisen der von diesem Gesetz erfaßten Organe sind, soweit in den folgenden Bestimmungen nicht anderes bestimmt ist, nach den reisegebührenrechtlichen Vorschriften abzugelten, die für die Bediensteten der nach Paragraph 2, Absatz eins, in Betracht kommenden Gebietskörperschaften bzw der Landwirtschaftskammer gelten. Das gilt für Dienstreisen von Mitgliedern des Landtages vorbehaltlich der Bestimmung des Absatz 5, jedoch nur für solche, die im Auftrag des Präsidenten des Landtages unternommen werden, für Dienstreisen von Mitgliedern des Gemeinderates der Stadt Salzburg mit Ausnahme der Mitglieder des Stadtratskollegiums nur für solche im Auftrag des Bürgermeisters der Stadt Salzburg und für Dienstreisen der Vizepräsidenten der Landwirtschaftskammer nur für solche im Auftrag des Präsidenten der Landwirtschaftskammer.
  2. Absatz 2Für Dienstreisen im Inland gebührt den Mitgliedern des Landtages, den Mitgliedern der Landesregierung und den Mitgliedern des Stadtratskollegiums der Stadt Salzburg keine Tagesgebühr.
  3. Absatz 3Für den Präsidenten des Landtages, die Mitglieder der Landesregierung und die Mitglieder des Stadtratskollegiums der Stadt Salzburg ist die Nächtigungsgebühr in der Höhe der tatsächlich anfallenden Kosten festzusetzen.
  4. Absatz 4Die Absatz eins und 3 sind nicht anzuwenden, soweit die Kosten der Dienstreise unmittelbar vom Land (Staatsreisen) oder von der betreffenden Gemeinde oder von dritter Seite (zB vom Bund) getragen werden.
  5. Absatz 5Als Dienstreisen, die vom Land abzugelten sind, gelten für die Mitglieder des Landtages jedenfalls die Reisen im Land Salzburg zu und von Plenar- und Ausschußsitzungen des Landtages, Sitzungen der Präsidialkonferenz und Veranstaltungen des Landtages sowie Klub- und sonstige Fraktionssitzungen, wobei der Ort des Hauptwohnsitzes des Mitgliedes als Dienstort gilt. Als Reisekostenvergütung gebührt die Landesbediensteten für die Benützung eines eigenen Kraftfahrzeuges zustehende besondere Entschädigung (amtliches Kilometergeld), wenn das Mitglied ein eigenes Kraftfahrzeug benützt. Ansonsten gebührt der Ersatz der tatsächlich anfallenden Kosten für das benützte öffentliche Verkehrsmittel.
  6. Absatz 6Paragraph 37, der Reisegebührenvorschrift 1955 findet nur auf Dienstreisen Anwendung, die im Auftrag eines im Absatz eins, zweiter Satz genannten Organes unternommen werden.

§ 10

Text

Dienstwagen

Paragraph 10,

  1. Absatz einsEin Dienstwagen steht von den Organen, die von diesem Gesetz erfaßt werden, nur dem Präsidenten des Landtages und den Mitgliedern der Landesregierung und, soweit in der Stadt Salzburg vom Stadtsenat ein entsprechender Beschluß gefaßt wird, den Mitgliedern des Stadtratskollegiums zu und, wenn es der Vorstand der Landwirtschaftskammer beschließt, dem Präsidenten dieser Kammer.
  2. Absatz 2Die Anspruchsberechtigten haben für die Benützung des Dienstwagens zu anderen als dienstlichen Zwecken einen monatlichen Beitrag von 1,5 % des Anschaffungspreises des zur Verfügung gestellten Dienstwagens, höchstens aber von 720 € zu leisten. Der Prozentsatz und der Höchstbetrag vermindern sich jeweils auf die Hälfte, wenn der Dienstwagen vom Berechtigten ständig selbst gelenkt wird. Bei geleasten Dienstwagen ist der Beitrag von den Anschaffungskosten zu berechnen, die der Berechung der Leasingrate zugrunde gelegt wurden. Die Anschaffungskosten schließen die Umsatzsteuer und die Normverbrauchsabgabe ein und umfassen auch die Kosten für Sonderausstattungen. Selbstständig bewertbare Sonderausstattungen gehören jedoch nicht zu den Anschaffungskosten. Abgesehen von der Beitragsleistung ist in Bezug auf die nicht dienstliche Benützung des Dienstwagens das Rechtsverhältnis zwischen dem jeweiligen Rechtsträger und dem Anspruchsberechtigten wie ein Mietverhältnis zu behandeln.

§ 11

Text

4. Abschnitt
Pensionsversicherung

Pensionsversicherungsbeitrag

Paragraph 11,

  1. Absatz einsDie Mitglieder des Landtages, die Mitglieder der Landesregierung, der Direktor des Landesrechnungshofes, die Mitglieder des Stadtratskollegiums der Stadt Salzburg und die Bürgermeister der anderen Gemeinden des Landes sowie der Präsident der Landwirtschaftskammer haben für jeden Kalendermonat ihrer Funktionsausübung oder der Bezugsfortzahlung einen Pensionsversicherungsbeitrag in der Höhe von 12,55 % der monatlichen Bezüge und der Sonderzahlungen zu leisten, und zwar die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins bis 8 erfassten Organe an das Land, die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 10 bis 12 erfassten Organe an die Stadt Salzburg, die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 16, erfassten Organe an die jeweilige Gemeinde und das von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 17, erfasste Organ an die Landwirtschaftskammer. Auf die Beitragsgrundlage sind die Paragraphen 45 und 54 des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes (ASVG) anzuwenden.
  2. Absatz 2Absatz eins und die Paragraphen 12 und 13 sind nicht auf Personen anzuwenden, die in einem pensionsversicherungsfreien Dienstverhältnis stehen.

§ 12

Text

Anrechnungsbetrag

Paragraph 12,

  1. Absatz einsDer nach Paragraph 11, Absatz eins, erster Satz in Betracht kommende Rechtsträger hat an den Pensionsversicherungsträger, der für die betreffende Person auf Grund der ausgeübten Erwerbstätigkeit zuständig ist oder auf Grund der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit zuständig war, oder ansonsten an die Pensionsversicherungsanstalt einen Anrechnungsbeitrag zu leisten.
  2. Absatz 2Der Anrechnungsbeitrag ist jeweils für einen Kalendermonat, ein Kalenderhalbjahr oder ein Kalenderjahr zu leisten, und zwar spätestens am letzten Tag des Kalendermonats, Kalenderhalbjahres oder Kalenderjahres. Endet der Anspruch auf Bezüge oder Bezugsfortzahlung nach diesem Gesetz, so ist der Anrechnungsbetrag bei monatlicher Leistung innerhalb eines Monats, ansonsten innerhalb von drei Monaten nach dem Beendigungszeitpunkt zu leisten.
  3. Absatz 3Der Anrechnungsbetrag beträgt 22,8 % der Beitragsgrundlage gemäß Paragraph 11, Absatz eins, für jeden Monat des Anspruches auf Bezug oder auf Bezugsfortzahlung. Die Sonderzahlungen sind dabei anteilsmäßig zu berücksichtigen.

§ 13

Text

Anrechnung

Paragraph 13,

Die gemäß Paragraph 12, Absatz 3, berücksichtigten vollen Monate gelten als Beitragsmonate der Pflichtversicherung im Sinn der vom jeweiligen Pensionsversicherungsträger anzuwendenden sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften.

§ 14

Text

5. Abschnitt
Freiwillige Pensionsvorsorge

Paragraph 14,

  1. Absatz einsFür ein Mitglied der Landesregierung, den Direktor des Landesrechnungshofes und ein Mitglied des Stadtratskollegiums der Stadt Salzburg, das bzw der nach den für sie geltenden Unvereinbarkeitsbestimmungen (Paragraph 2, Unvereinbarkeits- und Transparenz-Gesetz bzw Artikel 34, Absatz 5, L-VG, Paragraph 3, Absatz 5, erster Satz Salzburger Landesrechnungshofgesetz 1993, Paragraph 5, Absatz 3, Salzburger Schulaufsichts-Ausführungsgesetz 1995 bzw Paragraph 22 a, Salzburger Stadtrecht 1966) keinen anderen Beruf ausüben darf, ist ein Betrag von 10 % der ihm nach den Paragraphen 4 und 6 gebührenden monatlichen Bezüge und Sonderzahlungen in die vom Organ ausgewählte Pensionskasse oder an ein von ihm ausgewähltes Versicherungsunternehmen für einen Versicherungsvertrag über eine Rentenversicherung ohne Rückkaufsrecht zu leisten.
  2. Absatz 2Die Mitglieder des Landtages, die Bürgermeister der Gemeinden des Landes mit Ausnahme der Stadt Salzburg und der Präsident der Landwirtschaftskammer können sich durch Erklärung zur Leistung eines Beitrages in eine von ihnen ausgewählte Pensionskasse verpflichten. Dies gilt auch für die im Absatz eins, genannten Organe, wenn ihnen die Ausübung eines Berufes neben der Funktionsausübung ausnahmsweise genehmigt worden ist. Bei Abgabe einer solchen Erklärung durch das Organ
    1. Ziffer eins
      verringern sich die ihm nach den Paragraphen 4 und 6 gebührenden monatlichen Bezüge und Sonderzahlungen auf zehn Elftel und
    2. Ziffer 2
      ist für das Organ ein Beitrag von 10 % der gemäß Ziffer eins, verringerten monatlichen Bezüge und Sonderzahlungen an die Pensionskasse zu leisten.

§ 15

Text

6. Abschnitt
Schlußbestimmungen

Verweisungen auf Bundesrecht

Paragraph 15,

Die in diesem Gesetz enthaltenen Verweisungen auf folgende bundesrechtliche Vorschriften gelten als Verweisungen auf jene Fassung, die sie durch Änderungen bis zu dem nachfolgend zitierten Gesetz, dieses einschließend, erhalten haben:

  1. Ziffer eins
    Allgemeines Sozialversicherungsgesetz (ASVG), BGBl Nr 189/1955; Gesetz BGBl römisch eins Nr 187/2013;
  2. Ziffer 2
    Paragraph 3, Absatz eins, des Bundesverfassungsgesetzes über die Begrenzung von Bezügen öffentlicher Funktionäre
    (BezBegrBVG), BGBl römisch eins Nr 64/1997; Bundesgesetzblatt Nr 141 aus 2013,.

§ 16

Text

Inkrafttreten

Paragraph 16,

Dieses Gesetz tritt mit 1. Juli 1998 in Kraft.

§ 17

Text

Übergangsbestimmungen

Paragraph 17,

  1. Absatz einsDie Anwendung der im Paragraph 3, Absatz 3, verwiesenen Paragraphen 4 bis 7 des Bundesverfassungsgesetzes über die Begrenzung von Bezügen öffentlicher Funktionäre ergibt sich aus Paragraph 11, Absatz 4,, 6 und 7 dieses Bundesverfassungsgesetzes.
  2. Absatz 2Für die Geltungsdauer des Paragraph 75, Absatz 2, des Beamtendienstrechtsgesetzes 1979 in der Fassung des Gesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 61 aus 1997,, längstens aber bis zum 31. Dezember 1999 gilt für den Bezug des Vizepräsidenten des Landesschulrates (Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 11,), wenn dieser Bundesbeamter ist, ein Betrag von 85.000 S.
  3. Absatz 3Die gemäß Paragraph 4, Absatz 6, eintretende Anpassung der Bezüge wird für die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins bis 9 erfaßten Organe erstmals mit dem Beginn der 12. Gesetzgebungsperiode des Landtages, für die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 10 und 11 erfaßten Organe erstmals mit deren Bestellung aus Anlaß des Beginnes der 12. Gesetzgebungsperiode und für die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 12 bis 20 erfaßten Organe erstmals mit dem jeweiligen Beginn ihrer Amtsperiode, der auf den im Paragraph 16, bestimmten Zeitpunkt folgt, wirksam.
  4. Absatz 4Zeiten, in denen die Funktion eines Mitgliedes der Landesregierung, des Direktors des Landesrechnungshofes, des Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates oder eines Mitgliedes des Stadtratskollegiums der Stadt Salzburg vor dem im Paragraph 16, bestimmten Zeitpunkt ausgeübt worden ist, sind für die Bemessung einer allfälligen Bezugsfortzahlung (Paragraph 8,) mitzugrundezulegen, soweit die Funktion ununterbrochen bis nach dem im Paragraph 16, bestimmten Zeitpunkt ausgeübt wird.
  5. Absatz 5Solange nach den jeweils anzuwendenden reisegebührenrechtlichen Vorschriften für Gemeindebedienstete für den Reisekostenersatz unterschiedliche Gebührenstufen bestehen, gelten für den Reisekostenersatz gemäß Paragraph 9, die Vorschriften für die Gebührenstufe 3.
  6. Absatz 6Der im Paragraph 10, Absatz eins, vorgesehene Beschluß des Stadtsenates ist erstmals unmittelbar nach dem Beginn der Amtsperiode, der auf den im Paragraph 16, bestimmten Zeitpunkt folgt, zu fassen.
  7. Absatz 7Die Paragraphen 11 bis 13 finden auf Personen, bei denen mit Ablauf der bei Inkrafttreten dieses Gesetzes (Paragraph 16,) laufenden Gesetzgebungs- oder Amtsperiode die Voraussetzungen für den Erwerb eines Ruhebezuges nach den Bestimmungen des Salzburger Bezügegesetzes 1992, LGBl Nr 67, den darauf verweisenden Bestimmungen in anderen Landesgesetzen oder den Bestimmungen des Gesetzes über die Bezüge der Mitglieder der Gemeindeorgane erfüllt sind, keine Anwendung. Auf Personen, die das ihnen nach Paragraph 29, des Salzburger Bezügegesetzes 1992 in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 5 aus 1998, oder nach Paragraph 13, des Gesetzes über die Bezüge der Mitglieder der Gemeindeorgane, Landesgesetzblatt Nr 39 aus 1976,, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 5 aus 1998,, zukommende Optionsrecht wirksam ausüben, finden die Paragraphen 11 bis 13 erstmals ab folgendem Zeitpunkt Anwendung: bei den von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins bis 9 erfaßten Organen ab Beginn der 12. Gesetzgebungsperiode des Landtages, bei dem von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 10, erfaßten Organ ab dessen Bestellung aus Anlaß der 12. Gesetzgebungsperiode und bei den von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 12 bis 14 und 18 erfaßten Organen ab dem jeweiligen Beginn der Amtsperiode, der auf den im Paragraph 16, bestimmten Zeitpunkt folgt.
  8. Absatz 8Die Anwendung des Paragraph 14, auf Personen, die zu dem im Absatz 7, erster Satz bestimmten Zeitpunkt nach den ebendort genannten Bestimmungen zwar die Voraussetzungen für den Erwerb eines Ruhebezuges, nicht aber für einen solchen im höchstmöglichen Ausmaß aufweisen oder als Mitglied der Landesregierung das ihm nach Paragraph 29, Absatz eins, des Salzburger Bezügegesetzes 1992 in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 5 aus 1998, zukommende Optionsrecht wirksam ausüben, ergibt sich aus Paragraph 28, Absatz 4, bzw 30 Absatz 9, des zitierten Gesetzes und den darauf verweisenden landesgesetzlichen Vorschriften bzw für Bürgermeister mit Ausnahme der Stadt Salzburg aus Paragraph 12, Absatz 4, des Gesetzes über die Bezüge der Mitglieder der Gemeindeorgane in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 5 aus 1998,. Auf Personen, die die Voraussetzungen für den Erwerb eines Ruhebezuges im höchstmöglichen Ausmaß aufweisen, findet Paragraph 14, keine Anwendung.
  9. Absatz 9Für Personen, die unter dieses Gesetz, das Salzburger Bezügegesetz 1992 oder die darauf verweisenden Landesgesetze oder das Gesetz über die Bezüge der Mitglieder der Gemeindeorgane fallen, gelten die sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen, die durch die Artikel 20 bis 24 des Bezügebegrenzungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 64 aus 1997,, geändert werden, sinngemäß in gleicher Weise.

§ 18

Text

Inkrafttreten novellierter Bestimmungen und
Übergangsbestimmungen hiezu

Paragraph 18,

(1) Die Paragraphen 4, Absatz 2 und 5, 10 Absatz eins und 17 Absatz 7, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 68 aus 1998, treten mit 1. Juli 1998 in Kraft.

(2) Paragraph 4, Absatz 6, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 98 aus 2000, tritt mit 1. September 1999 in Kraft. Die erstmalige Anpassung der Bezüge erfolgt zum 1. Juli 2000.

(3) Paragraph 11, Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 25 aus 2001, tritt mit 1. April 2001 in Kraft.

(4) Die Paragraphen 4, Absatz 6 und 10 Absatz 2, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 46 aus 2001, treten mit 1. Jänner 2002 in Kraft.

(5) Die Paragraphen 5, Absatz eins und 10 Absatz 2, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 71 aus 2005, treten mit 1. Oktober 2005 in Kraft.

(6) Die Paragraphen eins, Absatz eins und 4 Absatz eins a, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 38 aus 2008, treten mit dem auf dessen Kundmachung folgenden Tag in Kraft.

§ 19

Text

Paragraph 19,

  1. Absatz einsParagraph 4, Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 70 aus 2009, tritt mit 22. April 2009 in Kraft.
  2. Absatz 2In der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 73 aus 2009, treten in Kraft:
    1. Ziffer eins
      Paragraph 4, Absatz eins und 2 mit 1. September 2009;
    2. Ziffer 2
      Paragraph 4, Absatz 6, mit 1. Juli 2009.
  3. Absatz 3Die im Paragraph 4, Absatz 6, vorgesehene Anpassung entfällt bis 31. Dezember 2011. Als Grundlage für die Anpassung für das Jahr 2012 gelten für die von von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 12 bis 18 erfassten Organe die Bezüge in der Höhe gemäß der Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 4. August 2008, LGBl Nr 69, über die Anpassung der Höhe der monatlichen Bezüge nach dem Salzburger Bezügegesetz 1998 und für die von Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 18, erfassten Bürgermeister die Bezüge in der durch das Gesetz Landesgesetzblatt Nr 22 aus 2011, festgelegten Höhe.
  4. Absatz 4Paragraph 7, Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 116 aus 2009, tritt mit 1. April 2010 in Kraft.
  5. Absatz 5Die Paragraphen 4, Absatz eins und 4, 8 Absatz eins,, 4 und 4a sowie 10 Absatz 2, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 69 aus 2010, treten mit 1. Juli 2010 in Kraft. Auf Bürgermeister, die in diesem Zeitpunkt im Amt sind, findet Paragraph 4, Absatz 4, in der bisherigen Fassung weiter Anwendung.
  6. Absatz 6Absatz 3 und Paragraph 4, Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 22 aus 2011, treten mit 1. Jänner 2011 in Kraft.
  7. Absatz 7Die im Paragraph 4, Absatz 6, vorgesehene Anpassung entfällt für die im Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins bis 11 sowie 19 und 20 bezeichneten Organe bis 31. Dezember 2012. Als Grundlage für die Anpassung für das Jahr 2013 gelten für diese Organe die Bezüge in der Höhe gemäß der Verordnung der Salzburger Landesregierung vom 4. August 2008, Landesgesetzblatt Nr 69, über die Anpassung der Höhe der monatlichen Bezüge nach dem Salzburger Bezügegesetz 1998.
  8. Absatz 8Die im Paragraph 4, Absatz 6, vorgesehene Anpassung der Bezüge der im Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer eins bis 10, 19 und 20 bezeichneten Organe entfällt bis 31. Dezember 2015. Als Grundlage für die Anpassung ab dem 1. Jänner 2016 gelten die Bezüge in der Höhe gemäß der Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 4. August 2008, Landesgesetzblatt Nr 69, über die Anpassung der Höhe der monatlichen Bezüge nach dem Salzburger Bezügegesetz 1998.
  9. Absatz 9Paragraph 12, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 4 aus 2012, tritt mit 1. Jänner 2012 in Kraft. Abweichend von Paragraph 12, Absatz 2, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 4 aus 2012, ist bis zum 31. März 2012 ein Anrechnungsbetrag für alle Kalenderjahre vor dem Jahr 2012 zu leisten, wenn in diesen Jahren Pensionsversicherungsbeiträge nach Paragraph 11, Absatz eins, entrichtet worden sind und für diese Zeiten noch kein Anrechnungsbetrag nach Paragraph 12, geleistet worden ist. Dies gilt nicht für das Land.
  10. Absatz 10Absatz 8, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 98 aus 2012, tritt mit 1. Jänner 2013 in Kraft.
  11. Absatz 11Die Paragraphen eins, Absatz eins,, 2 Absatz eins,, 4 Absatz eins und 9 Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 28 aus 2014, treten mit 1. Juli 2014 in Kraft.

§ 20

Text

Paragraph 20,

  1. Absatz einsDie Paragraphen 4, Absatz eins und 4, 10 Absatz 2 und 19 Absatz 8, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 44 aus 2014, treten mit 1. Juli 2014 in Kraft.
  2. Absatz 2Die Paragraphen 3, Absatz 3,, 4 Absatz 6,, 14 Absatz eins und 15 in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 50 aus 2014, treten mit 1. August 2014 in Kraft.
  3. Absatz 3Paragraph 7, Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 44 aus 2015, tritt mit 1. Jänner 2015 in Kraft.
  4. Absatz 4Die Paragraphen 3, Absatz 2 und 2a sowie 4 Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 71 aus 2015, treten mit 1. Juli 2015 in Kraft.
  5. Absatz 5Die Paragraphen 4, Absatz eins,, 2, 3 und 4 sowie 11 Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 114 aus 2015, treten mit 1. Jänner 2016 in Kraft.
  6. Absatz 6Paragraph 3, Absatz 5, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 82 aus 2018, tritt mit dem auf die Kundmachung folgenden Tag in Kraft.
  7. Absatz 7Der Langtitel sowie die Paragraphen eins, Absatz eins,, 2 Absatz eins,, 4 Absatz eins,, 8 Absatz eins,, 11 Absatz eins und 14 Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 92 aus 2018, treten mit 1. Juli 2018 in Kraft.
  8. Absatz 8Paragraph 4, Absatz eins, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 12 aus 2020, tritt mit dem auf dessen Kundmachung folgenden Monatsersten in Kraft.
  9. Absatz 9Paragraph 5, sowie Paragraph 8, Absatz eins,, 1a und 4a in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 16 aus 2021, treten mit 1. Jänner 2021 in Kraft.
  10. Absatz 10Paragraph 4, Absatz 6, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 54 aus 2021, tritt mit dem auf die Kundmachung dieses Gesetzes folgenden Monatsersten in Kraft.
  11. Absatz 11Paragraph 4 a, in der Fassung des Gesetzes Landesgesetzblatt Nr 96 aus 2023, tritt mit 1. Jänner 2024 in Kraft. Die sich aus Paragraph 4 a, in Verbindung mit Paragraph 4, Absatz 6, ergebenden Bezüge können bereits vor diesem Datum, jedoch mit Wirksamkeit frühestens ab diesem, kundgemacht werden.