Verwaltungsgerichtshof
27.02.2025
Ra 2022/04/0117
Eine Bewilligungspflicht nach Paragraph 32, WRG 1959 ist immer dann gegeben, wenn nach dem natürlichen Lauf der Dinge mit nachteiligen Einwirkungen auf die Beschaffenheit der Gewässer zu rechnen ist (VwGH 30.3.2017, Ra 2015/07/0114, Rn. 25, mwN). Hiebei muss es sich immer um einen konkreten und wirksamen Angriff auf die bisherige Beschaffenheit von Wasser handeln, und es begründet die bloße Möglichkeit einer Einwirkung noch keine Bewilligungspflicht nach dieser Gesetzesbestimmung (VwGH 20.5.2009, 2009/07/0030, mwN).
ECLI:AT:VWGH:2025:RA2022040117.L04