Gericht

Verwaltungsgerichtshof

Entscheidungsdatum

06.04.2016

Geschäftszahl

Ro 2015/03/0026

Rechtssatz

Vor dem Hintergrund einer nach Paragraph 36, ORF-G 2001 erhobenen Beschwerde und im Lichte der grundsätzlichen Pflicht der VwG, in der Sache selbst zu entscheiden vergleiche das E vom 26. Juni 2014, Ro 2014/03/0063), konnte das BVwG den Gegenstand des Verfahrens über die Beschwerde der mitbeteiligten Partei nicht im Wesentlichen auf die Prüfung beschränken, ob in den angefochtenen Spruchpunkten des Bescheides eine Verletzung des Paragraph 4 f, Absatz 2, Ziffer 28, ORF-G 2001 gelegen ist. Das Beschwerdebegehren (Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 4, VwGVG 2014) bedeutet nämlich keine Einengung des Prüfungsumfanges der VwG, sondern der Wortlaut "auf Grund der Beschwerde (Paragraph 9, Absatz eins, Ziffer 3 und 4)" in Paragraph 27, VwGVG 2014 stellt lediglich klar, dass sich das VwG sowohl mit den Beschwerdegründen als auch mit dem Begehren der bf Partei im Rahmen der Prüfung des bei ihm angefochtenen Bescheides inhaltlich auseinanderzusetzen hat vergleiche die Erkenntnisse vom 17. Dezember 2014, Ro 2014/03/0066, mwH, vom 23. Juni 2015, Ra 2014/22/0199, vom 26. März 2015, Ra 2014/07/0077, sowie das E vom 9. September 2015, Ro 2015/03/0032).