Verwaltungsgerichtshof
17.12.2013
2013/09/0003
GRS wie 2013/09/0004 E 15. Februar 2013 RS 5
Die behauptete Beeinträchtigung der "geschäftlichen Dispositionsfähigkeit" auf Grund ihrer Schwangerschaft (sie habe "sich daher aufgrund des Höhenunterschiedes nicht mehr selbst im Betrieb aufhalten" können) bildet keinen Milderungsgrund, weil die Beschuldigte dadurch nicht daran gehindert war, ihrer Verpflichtung nachzukommen, für eine geeignete Vertretung zu sorgen; es wäre ihr auch die Möglichkeit offen gestanden, einen verantwortlichen Beauftragten gemäß Paragraph 9, Absatz 2, VStG zu bestellen. Hiezu ist keine persönliche Anwesenheit im Betrieb am Berg nötig.