Verwaltungsgerichtshof
21.10.2014
2012/03/0178
Der Verfassungsgerichtshof hat in seinem Erkenntnis vom 6. Dezember 1955, K II-1/55 (VfSlg 2905 aus 1955,), klargestellt, dass die Regelung der Herstellung, Um- und Ausgestaltung der Kreuzungen von Eisenbahnen und Straßen sowie die Regelung der Tragung der Kosten solcher baulicher Maßnahmen als Angelegenheit des "Verkehrswesens bezüglich der Eisenbahnen" gemäß Artikel 10, Absatz eins, Ziffer 9, B-VG Bundessache in Gesetzgebung und Vollziehung ist (Hinweis E des VfGH vom 25. Juni 1999, G 256/98 (VfSlg 15.552 aus 1999,); E des VfGH vom 16. Dezember 2004, B 834/00 ua (VfSlg 17.424 aus 2004,). Derart kann das NÖ LStG 1999 hinsichtlich der in Rede stehenden Eisenbahnkreuzung nicht zur Anwendung kommen, weswegen auch das dort in Paragraph 13 b, Absatz 5, leg cit normierte Ersitzungsverbot nicht einschlägig ist.