Verwaltungsgerichtshof
28.06.2001
2000/07/0053
Künstliche Gerinne und Wassergräben können nicht als Gewässer im Sinne des Paragraph 47, Absatz eins, WRG angesehen werden; ihre Instandhaltung wird in Paragraph 50, WRG geregelt. Aus der Beurteilung als künstliches Gerinne folgt die Pflicht des Nutzungsberechtigten zur Erhaltung des Bachbettes, ebenso folgt daraus seine Pflicht zur Instandhaltung der Ufer (Hinweis E 25.10.1994, 93/07/0049, 0150, 0151). Bei einem künstlichen Gerinne kommt die Anwendung des Paragraph 47, WRG daher nicht in Betracht (Hinweis E 4.12.1984, 83/07/0371, 84/07/0271), auch nicht im Wege eines auf Paragraph 138, Absatz eins, Litera a, WRG gestützten wasserpolizeilichen Auftrages wegen unterlassener Instandhaltungsarbeiten.