Verwaltungsgerichtshof
30.04.1993
91/17/0190
Daß unter den "genehmigten Baukosten" nach Paragraph 2, Absatz 3, Bgld KanalanschlußgebührenG nicht die "voranschlagsmäßig zu leistenden Aufwendungen" zu verstehen waren, ergibt sich insbesondere daraus, daß gemäß Paragraph 2, Absatz 3, dritter Satz Bgld KanalanschlußgebührenG der Gemeinderat die Entrichtung von Vorauszahlungen bis zur Höhe der voraussichtlich zu entrichtenden Anschlußgebühr unter gewissen Voraussetzungen vorschreiben konnte; dies offenbar dann, wenn mangels Fertigstellung der Anlage und damit auch mangels Genehmigung der Baukosten durch den Gemeinderat die Vorschreibung einer (endgültigen) Anschlußgebühr noch nicht in Frage kam (Hinweis 15.12.1989, 88/17/0065 - 0069).