Verwaltungsgerichtshof
02.03.1978
2204/77
GRS wie 1557/77 E 21. November 1977 VwSlg 9434 A/1977 RS 1
Selbst wenn der Kanzleikraft eines Rechtsanwaltes bei der Eintragung eines Termines ein Irrtum unterlaufen ist, muß der Rechtsanwalt bei der Abfassung des Rechtsmittels, sofern er pflichtgemäß vorgeht, die Versäumung der Rechtsmittelfrist bemerken, was dazu führt, daß das Hindernis iSd Paragraph 71, Absatz 2, AVG 1950 aufhört und die Frist zur Stellung des Wiedereinsetzungsantrages zu laufen beginnt.