Kurztitel

Kriegsopferversorgungsgesetz 1957

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Nr. 152 aus 1957, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 57 aus 2015,

Typ

BG

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 12

Inkrafttretensdatum

01.07.2015

Abkürzung

KOVG 1957

Index

67 Versorgungsrecht

Text

Paragraph 12,

  1. Absatz eins,Schwerbeschädigte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erhalten zur Sicherung ihrer Lebenshaltung zur Grundrente eine Zusatzrente, wenn sie kein Einkommen haben, das nach Absatz 2, die Gewährung einer Zusatzrente ausschließt.
  2. Absatz 2,Die Zusatzrente ist – abgesehen von der in Absatz 3, enthaltenen Regelung – auf Antrag insoweit zu leisten, als das monatliche Einkommen (Paragraph 13,) des Schwerbeschädigten ohne Berücksichtigung der Grundrente und einer allfälligen Schwerstbeschädigtenzulage die Höhe des jeweiligen Richtsatzes für Pensionsberechtigte auf Witwen/Witwerpension gemäß Paragraph 293, Absatz eins, erster Satz Litera b, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955,, nicht erreicht. Diese Grenze erhöht sich, falls Familienzulagen (Paragraphen 16, 17,) gebühren, um je € 42,30 Anmerkung eins, ). Die Beträge sind in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 63, Absatz 3, zu runden.
  3. Absatz 3,Bei Zuerkennung einer Grundrente gemäß einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von wenigstens 50 v. H. oder bei entsprechender Erhöhung einer bisher gemäß einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von weniger als 50 v. H. geleisteten Grundrente ist von Amts wegen auch darüber zu entscheiden, ob und in welcher Höhe dem Schwerbeschädigten eine Zusatzrente und Familienzulagen zuzuerkennen sind.

(_____________________

Anmerkung eins, : gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 424 aus 2015, ab 1.1.2016: 42,80 €

gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 386 aus 2016, ab 1.1.2017: 43,10 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 348 aus 2017, ab 1.1.2018: 44,00 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 38 aus 2019, ab 1.1.2019: 45,10 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 328 aus 2019, ab 1.1.2020: 46,70 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 67 aus 2021, ab 1.1.2021: 48,30 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 4 aus 2022, ab 1.1.2022: 49,70 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 419 aus 2022, ab 1.1.2023: 52,60 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 402 aus 2023, ab 1.1.2024: 57,70 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 364 aus 2024, ab 1.1.2025: 60,40 €
gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 247 aus 2025, ab 1.1.2026: 62,00 €)

Anmerkung

ÜR: Artikel römisch zwei, Absatz eins und 2, Bundesgesetzblatt Nr. 94 aus 1975,; Artikel römisch zwei, Absatz eins bis 3 und Artikel römisch drei,, Bundesgesetzblatt Nr. 614 aus 1977,; Artikel römisch sieben, Absatz eins,, Bundesgesetzblatt Nr. 614 aus 1987,; Artikel römisch fünf,, Bundesgesetzblatt Nr. 285 aus 1990,

Zuletzt aktualisiert am

02.12.2025

Gesetzesnummer

10008166

Dokumentnummer

NOR40170121