Kurztitel

WIPO-Urheberrechtsvertrag (WCT) Genf (1996)

Kundmachungsorgan

Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 22 aus 2010,

Typ

Vertrag - Multilateral

Paragraph/Artikel/Anlage

Paragraph 0

Inkrafttretensdatum

14.03.2010

Außerkrafttretensdatum

05.09.2013

Index

29/06 Urheberrecht

Langtitel

WIPO-Urheberrechtsvertrag (WCT) Genf (1996)

(NR: GP XXII RV 843 AB 932 S. 109. BR: AB 7250 S. 722.)

StF: BGBl. III Nr. 22/2010

Sprachen

Arabisch, Chinesisch, Russisch, Spanisch

Vertragsparteien

*Albanien römisch drei 22 aus 2010, *Arabische Emirate römisch drei 22 aus 2010, *Argentinien römisch drei 22 aus 2010, *Armenien römisch drei 22 aus 2010, *Aserbaidschan römisch drei 22 aus 2010, *Australien römisch drei 22 aus 2010, *Bahrain römisch drei 22 aus 2010, *Belarus römisch drei 22 aus 2010, *Belgien römisch drei 22 aus 2010, *Benin römisch drei 22 aus 2010, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 22 aus 2010, *Botsuana römisch drei 22 aus 2010, *Bulgarien römisch drei 22 aus 2010, *Burkina Faso römisch drei 22 aus 2010, *Chile römisch drei 22 aus 2010, *China römisch drei 22 aus 2010,, römisch drei 240 aus 2013, *Costa Rica römisch drei 22 aus 2010, *Dänemark römisch drei 22 aus 2010, *Deutschland römisch drei 22 aus 2010, *Dominikanische R römisch drei 22 aus 2010, *Ecuador römisch drei 22 aus 2010, *El Salvador römisch drei 22 aus 2010, *Estland römisch drei 22 aus 2010, *EU römisch drei 22 aus 2010, *Finnland römisch drei 22 aus 2010, *Frankreich römisch drei 22 aus 2010, *Gabun römisch drei 22 aus 2010, *Georgien römisch drei 22 aus 2010, *Ghana römisch drei 22 aus 2010, *Griechenland römisch drei 22 aus 2010, *Großbritannien römisch drei 22 aus 2010, *Guatemala römisch drei 22 aus 2010, *Guinea römisch drei 22 aus 2010, *Honduras römisch drei 22 aus 2010, *Indonesien römisch drei 22 aus 2010, *Irland römisch drei 22 aus 2010, *Italien römisch drei 22 aus 2010, *Jamaika römisch drei 22 aus 2010, *Japan römisch drei 22 aus 2010, *Jordanien römisch drei 22 aus 2010, *Kasachstan römisch drei 22 aus 2010, *Katar römisch drei 22 aus 2010, *Kirgisistan römisch drei 22 aus 2010, *Kolumbien römisch drei 22 aus 2010, *Korea/R römisch drei 22 aus 2010, *Kroatien römisch drei 22 aus 2010, *Lettland römisch drei 22 aus 2010, *Liechtenstein römisch drei 22 aus 2010, *Litauen römisch drei 22 aus 2010, *Luxemburg römisch drei 22 aus 2010, *Malaysia römisch drei 240 aus 2013, *Mali römisch drei 22 aus 2010, *Malta römisch drei 22 aus 2010, *Marokko römisch drei 240 aus 2013, *Mazedonien römisch drei 22 aus 2010, *Mexiko römisch drei 22 aus 2010, *Moldau römisch drei 22 aus 2010, *Mongolei römisch drei 22 aus 2010, *Montenegro römisch drei 22 aus 2010, *Nicaragua römisch drei 22 aus 2010, *Niederlande römisch drei 22 aus 2010, *Oman römisch drei 22 aus 2010, *Panama römisch drei 22 aus 2010, *Paraguay römisch drei 22 aus 2010, *Peru römisch drei 22 aus 2010, *Philippinen römisch drei 22 aus 2010, *Polen römisch drei 22 aus 2010, *Portugal römisch drei 22 aus 2010, *Rumänien römisch drei 22 aus 2010, *Russische F römisch drei 22 aus 2010, *Schweden römisch drei 22 aus 2010, *Schweiz römisch drei 22 aus 2010, *Senegal römisch drei 22 aus 2010, *Serbien römisch drei 22 aus 2010, *Singapur römisch drei 22 aus 2010, *Slowakei römisch drei 22 aus 2010, *Spanien römisch drei 22 aus 2010, *St. Lucia römisch drei 22 aus 2010, *Tadschikistan römisch drei 22 aus 2010, *Togo römisch drei 22 aus 2010, *Trinidad/Tobago römisch drei 22 aus 2010, *Tschechische R römisch drei (22 aus 2010,) *Türkei römisch drei 22 aus 2010, *Ukraine römisch drei 22 aus 2010, *Ungarn römisch drei 22 aus 2010, *Uruguay römisch drei 22 aus 2010, *USA römisch drei 22 aus 2010, *Zypern römisch drei 22/2010

Ratifikationstext

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 14. Dezember 2009 beim Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges Eigentum hinterlegt; laut Mitteilung des Generaldirektors tritt der Vertrag gemäß seinem Artikel 21, für Österreich mit 14. März 2010 in Kraft.

Nach Mitteilungen des Generaldirektors der Weltorganisation für geistiges Eigentum haben folgende weitere Staaten bzw. internationale Organisation den vorliegenden Vertrag ratifiziert bzw. sind diesem beigetreten:

Albanien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Australien, Bahrain, Belarus, Belgien, Benin, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Bulgarien, Burkina Faso, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Estland, Europäische Union, Finnland, Frankreich, Gabun, Georgien, Ghana, Griechenland, Guatemala, Guinea, Honduras, Indonesien, Irland, Italien, Jamaika, Japan, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kirgisistan, Kolumbien, Republik Korea, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Mali, Malta, die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Mexiko, Moldau, Mongolei, Montenegro, Nicaragua, Niederlande, Oman, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, St. Lucia, Tadschikistan, Togo, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Zypern.

Anlässlich der Hinterlegung der Beitrittsurkunde hat China folgende Erklärung abgegeben:

Im Einklang mit dem Grundgesetz der Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China hat die Regierung der Volksrepublik China beschlossen, dass der Vertrag, sofern nichts anderes angezeigt wird, nicht für die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China gelten soll.

Im Einklang mit dem Grundgesetz der Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China hat die Regierung der Volksrepublik China beschlossen, dass der Vertrag für die Sonderverwaltungsregion Hongkong der Volksrepublik China mit Wirkung vom 1. Oktober 2008 gelten soll.

Präambel/Promulgationsklausel

Der Nationalrat hat beschlossen:

  1. Ziffer eins
    Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird genehmigt.
  2. Ziffer 2
    Gemäß Artikel 49, Absatz 2, B-VG hat die Kundmachung der arabischen, chinesischen, russischen und spanischen Sprachfassungen dieses Staatsvertrages durch Auflage im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten zu erfolgen.

Inhalt

Präambel

Artikel 1 Verhältnis zur Berner Übereinkunft

Artikel 2 Umfang des Urheberrechtsschutzes

Artikel 3 Anwendung der Artikel 2 bis 6 der Berner Übereinkunft

Artikel 4 Computerprogramme

Artikel 5 Datensammlungen (Datenbanken)

Artikel 6 Verbreitungsrecht

Artikel 7 Vermietrecht

Artikel 8 Recht der öffentlichen Wiedergabe

Artikel 9 Schutzdauer für Werke der Fotografie

Artikel 10 Beschränkungen und Ausnahmen

Artikel 11 Pflichten in Bezug auf technische Vorkehrungen

Artikel 12 Pflichten in Bezug auf Informationen für die Wahrnehmung der Rechte

Artikel 13 Anwendung in zeitlicher Hinsicht

Artikel 14 Rechtsdurchsetzung

Artikel 15 Die Versammlung

Artikel 16 Das Internationale Büro

Artikel 17 Qualifikation als Vertragspartei

Artikel 18 Rechte und Pflichten nach dem Vertrag

Artikel 19 Unterzeichnung des Vertrags

Artikel 20 Inkrafttreten des Vertrags

Artikel 21 Inkrafttreten des Vertrags für eine Vertragspartei

Artikel 22 Vorbehalte

Artikel 23 Kündigung des Vertrags

Artikel 24 Vertragssprachen

Artikel 25 Verwahrer

Präambel

Die Vertragsparteien –

Sub-Litera, i, n dem Wunsch, den Schutz der Rechte der Urheber an ihren Werken der Literatur und Kunst in möglichstwirksamer und gleichmäßiger Weise fortzuentwickeln und aufrechtzuerhalten,

Sub-Litera, i, n Erkenntnis der Notwendigkeit, neue internationale Vorschriften einzuführen und die Auslegung bestehender Vorschriften zu präzisieren, damit für die durch wirtschaftliche, soziale, kulturelle und technische Entwicklungen entstehenden Fragen angemessene Lösungen gefunden werden können,

Sub-Litera, i, m Hinblick auf die tief greifenden Auswirkungen der Entwicklung und Annäherung der Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Erschaffung und Nutzung von Werken der Literatur und Kunst,

unter Betonung der herausragenden Bedeutung des Urheberrechtsschutzes als Anreiz für das literarische und künstlerische Schaffen,

Sub-Litera, i, n Erkenntnis der Notwendigkeit, ein Gleichgewicht zwischen den Rechten der Urheber und dem umfassenderen öffentlichen Interesse, insbesondere Bildung, Forschung und Zugang zu Informationen, zu wahren, wie dies in der Berner Übereinkunft zum Ausdruck kommt –

sind wie folgt übereingekommen:

Zuletzt aktualisiert am

01.09.2026

Gesetzesnummer

20006726

Dokumentnummer

NOR40116872