Kurztitel
Kriegsopferversorgungsgesetz 1957
Kundmachungsorgan
BGBl. Nr. 152/1957 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 70/2001Bundesgesetzblatt Nr. 152 aus 1957, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 70 aus 2001,
Text
§ 12.Paragraph 12,
(1)Absatz eins,Schwerbeschädigte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erhalten zur Sicherung ihrer Lebenshaltung zur Grundrente eine Zusatzrente, wenn sie kein Einkommen haben, das nach Abs. 2 die Gewährung einer Zusatzrente ausschließt.Schwerbeschädigte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, erhalten zur Sicherung ihrer Lebenshaltung zur Grundrente eine Zusatzrente, wenn sie kein Einkommen haben, das nach Absatz 2, die Gewährung einer Zusatzrente ausschließt.
(2)Absatz 2,Die Zusatzrente beträgt monatlich 215,77 € (Anm. 1). Sie ist – abgesehen von der in Abs. 4 enthaltenen Regelung – auf Antrag und nur insoweit zu zahlen, als das monatliche Einkommen (§ 13) des Schwerbeschädigten ohne Berücksichtigung der Grundrente und einer allfälligen Schwerstbeschädigtenzulage die Höhe der ihm bei Erwerbsunfähigkeit zustehenden Beschädigtenrente (Grundrente und Zusatzrente, jedoch ohne Berücksichtigung der Erhöhungen nach Abs. 3 und § 11 Abs. 2 und 3) nicht erreicht. Diese Grenze erhöht sich, falls Familienzulagen (§§ 16, 17) gebühren, um je 32,78 € (Anm. 2).Die Zusatzrente beträgt monatlich 215,77 € Anmerkung eins, ). Sie ist – abgesehen von der in Absatz 4, enthaltenen Regelung – auf Antrag und nur insoweit zu zahlen, als das monatliche Einkommen (Paragraph 13,) des Schwerbeschädigten ohne Berücksichtigung der Grundrente und einer allfälligen Schwerstbeschädigtenzulage die Höhe der ihm bei Erwerbsunfähigkeit zustehenden Beschädigtenrente (Grundrente und Zusatzrente, jedoch ohne Berücksichtigung der Erhöhungen nach Absatz 3 und Paragraph 11, Absatz 2 und 3) nicht erreicht. Diese Grenze erhöht sich, falls Familienzulagen (Paragraphen 16, 17,) gebühren, um je 32,78 € Anmerkung 2, ).
(3)Absatz 3,Die Zusatzrente ist insoweit zu erhöhen, als das monatliche Einkommen (§ 13) ohne Berücksichtigung der Grundrente und einer allfälligen Schwerstbeschädigtenzulage 66 vH des jeweiligen Betrages des Richtsatzes für Pensionsberechtigte auf Witwen/Witwerpension gemäß § 293 Abs. 1 erster Satz lit. b des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, BGBl. Nr. 189/1955, nicht erreicht. Dieser Betrag ist in sinngemäßer Anwendung des § 63 Abs. 3 zu runden.Die Zusatzrente ist insoweit zu erhöhen, als das monatliche Einkommen (Paragraph 13,) ohne Berücksichtigung der Grundrente und einer allfälligen Schwerstbeschädigtenzulage 66 vH des jeweiligen Betrages des Richtsatzes für Pensionsberechtigte auf Witwen/Witwerpension gemäß Paragraph 293, Absatz eins, erster Satz Litera b, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1955,, nicht erreicht. Dieser Betrag ist in sinngemäßer Anwendung des Paragraph 63, Absatz 3, zu runden.
(4)Absatz 4,Bei Zuerkennung einer Grundrente gemäß einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von wenigstens 50 v. H. oder bei entsprechender Erhöhung einer bisher gemäß einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von weniger als 50 v. H. geleisteten Grundrente ist von Amts wegen auch darüber zu entscheiden, ob und in welcher Höhe dem Schwerbeschädigten eine Zusatzrente und Familienzulagen zuzuerkennen sind.
(_____________________
Anm. 1: gemäß BGBl. II Nr. 34/2002 ab 1.1.2002: 218,10 €Anmerkung 1: gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 34 aus 2002, ab 1.1.2002: 218,10 €
gemäß BGBl. II Nr. 455/2002 ab 1.1.2003: 219,20 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 455 aus 2002, ab 1.1.2003: 219,20 €
gemäß BGBl. II Nr. 52/2004 ab 1.1.2004: 221,40 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 52 aus 2004, ab 1.1.2004: 221,40 €
gemäß BGBl. II Nr. 504/2004 ab 1.1.2005: 224,70 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 504 aus 2004, ab 1.1.2005: 224,70 €
gemäß BGBl. II Nr. 3/2006 ab 1.1.2006: 230,30 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 3 aus 2006, ab 1.1.2006: 230,30 €
gemäß BGBl. II Nr. 25/2007 ab 1.1.2007: 234,00 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 25 aus 2007, ab 1.1.2007: 234,00 €
gemäß BGBl. II Nr. 28/2008 ab 1.1.2008: 238,00 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 28 aus 2008, ab 1.1.2008: 238,00 €
gemäß BGBl. II Nr. 442/2008 ab 1.11.2008: 246,10 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 442 aus 2008, ab 1.11.2008: 246,10 €
gemäß BGBl. II Nr. 436/2009 ab 1.1.2010: 249,80 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 436 aus 2009, ab 1.1.2010: 249,80 €
gemäß BGBl. II Nr. 456/2010 ab 1.1.2011: 252,80 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 456 aus 2010, ab 1.1.2011: 252,80 €
gemäß BGBl. II Nr. 420/2011 ab 1.1.2012: 259,60 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 420 aus 2011, ab 1.1.2012: 259,60 €
gemäß BGBl. II Nr. 468/2012 ab 1.1.2013: 266,90 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 468 aus 2012, ab 1.1.2013: 266,90 €
gemäß BGBl. II Nr. 462/2013 ab 1.1.2014: 273,30 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 462 aus 2013, ab 1.1.2014: 273,30 €
gemäß BGBl. II Nr. 330/2014 ab 1.1.2015: 277,90 €gemäß Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 330 aus 2014, ab 1.1.2015: 277,90 €
Anm. 2: ab 1.1.2002: 33,10 €Anmerkung 2: ab 1.1.2002: 33,10 €
ab 1.1.2003: 33,30 €
ab 1.1.2004: 33,60 €
ab 1.1.2005: 34,10 €
ab 1.1.2006: 35,00 €
ab 1.1.2007: 35,60 €
ab 1.1.2008: 36,20 €
ab 1.11.2008: 37,40 €
ab 1.1.2010: 38,00 €
ab 1.1.2011: 38,50 €
ab 1.1.2012: 39,50 €
ab 1.1.2013: 40,60 €
ab 1.1.2014: 41,60 €
ab 1.1.2015: 42,30 €)
Anmerkung
ÜR: Art. II Abs. 1 und 2, BGBl. Nr. 94/1975; Art. II Abs. 1 bis 3 und Art. III, BGBl. Nr. 614/1977; Art. VII Abs. 1, BGBl. Nr. 614/1987; Art. V, BGBl. Nr. 285/1990ÜR: Artikel römisch zwei, Absatz eins und 2, Bundesgesetzblatt Nr. 94 aus 1975,; Artikel römisch zwei, Absatz eins bis 3 und Artikel römisch drei,, Bundesgesetzblatt Nr. 614 aus 1977,; Artikel römisch sieben, Absatz eins,, Bundesgesetzblatt Nr. 614 aus 1987,; Artikel römisch fünf,, Bundesgesetzblatt Nr. 285 aus 1990,