Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe
Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 158 aus 2004,
Vertrag – Multilateral
Paragraph 0
17.05.2004
23.09.2019
22.05.2001
89/07 Umweltschutz
(Übersetzung)
Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe samt Anlagen und Erklärung
StF: BGBl. III Nr. 158/2004 (NR: GP XXI RV 1171 AB 1238 S. 110. BR: 6732 S. 690.)
BGBl. III Nr. 76/2006 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 104/2007 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 1/2008
BGBl. III Nr. 1/2009 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 99/2009
BGBl. III Nr. 102/2010 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 149/2012 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 152/2012
BGBl. III Nr. 159/2012
BGBl. III Nr. 141/2013 (K – Geltungsbereich)
BGBl. III Nr. 130/2019
BGBl. III Nr. 131/2019
BGBl. III Nr. 132/2019
Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch
*Afghanistan römisch drei 141 aus 2013, *Ägypten römisch drei 158 aus 2004, *Albanien römisch drei 158 aus 2004, *Algerien römisch drei 104 aus 2007, *Angola römisch drei 104 aus 2007, *Antigua/Barbuda römisch drei 158 aus 2004, *Argentinien römisch drei 76 aus 2006,, römisch drei 152 aus 2012, *Armenien römisch drei 158 aus 2004, *Aserbaidschan römisch drei 158 aus 2004, *Äthiopien römisch drei 158 aus 2004, *Australien römisch drei 158 aus 2004, *Bahamas römisch drei 76 aus 2006, *Bahrain römisch drei 76 aus 2006, *Bangladesch römisch drei 104 aus 2007, *Barbados römisch drei 158 aus 2004, *Belarus römisch drei 158 aus 2004, *Belgien römisch drei 104 aus 2007, *Belize römisch drei 102 aus 2010, *Benin römisch drei 158 aus 2004, *Bolivien römisch drei 158 aus 2004, *Bosnien-Herzegowina römisch drei 102 aus 2010, *Botsuana römisch drei 158 aus 2004, *Brasilien römisch drei 158 aus 2004, *Bulgarien römisch drei 76 aus 2006, *Burkina Faso römisch drei 76 aus 2006, *Burundi römisch drei 76 aus 2006, *Cabo Verde römisch drei 76 aus 2006, *Chile römisch drei 76 aus 2006, *China römisch drei 158 aus 2004, *Costa Rica römisch drei 104 aus 2007, *Côte d’Ivoire römisch drei 158 aus 2004, *Dänemark römisch drei 158 aus 2004,, römisch drei 149 aus 2012, *Deutschland römisch drei 158 aus 2004, *Dominica römisch drei 158 aus 2004, *Dominikanische R römisch drei 104 aus 2007, *Dschibuti römisch drei 158 aus 2004, *Ecuador römisch drei 158 aus 2004, *EG römisch drei 158 aus 2004, *El Salvador römisch drei 1 aus 2009, *Eritrea römisch drei 76 aus 2006, *Estland römisch drei 1 aus 2009, *Eswatini römisch drei 76 aus 2006, *Fidschi römisch drei 158 aus 2004, *Finnland römisch drei 158 aus 2004, *Frankreich römisch drei 158 aus 2004, *Gabun römisch drei 104 aus 2007, *Gambia römisch drei 104 aus 2007, *Georgien römisch drei 104 aus 2007, *Ghana römisch drei 158 aus 2004, *Griechenland römisch drei 104 aus 2007, *Guatemala römisch drei 1 aus 2009, *Guinea römisch drei 1 aus 2009, *Guinea-Bissau römisch drei 1 aus 2009, *Guyana römisch drei 1 aus 2009, *Honduras römisch drei 76 aus 2006, *Indien römisch drei 76 aus 2006,, römisch drei 104 aus 2007, *Indonesien römisch drei 102 aus 2010, *Iran römisch drei 76 aus 2006, *Irland römisch drei 102 aus 2010, *Island römisch drei 158 aus 2004, *Jamaika römisch drei 104 aus 2007, *Japan römisch drei 158 aus 2004, *Jemen römisch drei 158 aus 2004, *Jordanien römisch drei 158 aus 2004, *Kambodscha römisch drei 104 aus 2007, *Kamerun römisch drei 102 aus 2010, *Kanada römisch drei 158 aus 2004,, römisch drei 152 aus 2012, *Kasachstan römisch drei 102 aus 2010, *Katar römisch drei 76 aus 2006, *Kenia römisch drei 158 aus 2004, *Kirgisistan römisch drei 104 aus 2007, *Kiribati römisch drei 158 aus 2004, *Kolumbien römisch drei 1 aus 2009, *Komoren römisch drei 104 aus 2007, *Kongo römisch drei 104 aus 2007, *Kongo/DR römisch drei 76 aus 2006, *Korea/DVR römisch drei 158 aus 2004, *Korea/R römisch drei 104 aus 2007,, römisch drei 152 aus 2012, *Kroatien römisch drei 104 aus 2007, *Kuba römisch drei 1 aus 2009, *Kuwait römisch drei 104 aus 2007, *Laos römisch drei 104 aus 2007, *Lesotho römisch drei 158 aus 2004, *Lettland römisch drei 158 aus 2004, *Libanon römisch drei 158 aus 2004, *Liberia römisch drei 158 aus 2004, *Libyen römisch drei 76 aus 2006, *Liechtenstein römisch drei 76 aus 2006, *Litauen römisch drei 104 aus 2007, *Luxemburg römisch drei 158 aus 2004, *Madagaskar römisch drei 76 aus 2006, *Malawi römisch drei 102 aus 2010, *Malediven römisch drei 104 aus 2007, *Mali römisch drei 158 aus 2004, *Marokko römisch drei 158 aus 2004, *Marshallinseln römisch drei 158 aus 2004, *Mauretanien römisch drei 76 aus 2006, *Mauritius römisch drei 158 aus 2004, *Mexiko römisch drei 158 aus 2004, *Mikronesien römisch drei 76 aus 2006, *Moldau römisch drei 158 aus 2004, *Monaco römisch drei 158 aus 2004, *Mongolei römisch drei 158 aus 2004, *Montenegro römisch drei 149 aus 2012, *Mosambik römisch drei 76 aus 2006, *Myanmar römisch drei 158 aus 2004, *Namibia römisch drei 76 aus 2006, *Nauru römisch drei 158 aus 2004, *Nepal römisch drei 104 aus 2007, *Neuseeland römisch drei 158 aus 2004,, römisch drei 76 aus 2006,, römisch drei 152 aus 2012, *Nicaragua römisch drei 76 aus 2006, *Niederlande römisch drei 158 aus 2004,, römisch drei 102 aus 2010, *Niger römisch drei 104 aus 2007, *Nigeria römisch drei 158 aus 2004, *Nordmazedonien römisch drei 158 aus 2004, *Norwegen römisch drei 158 aus 2004, *Oman römisch drei 76 aus 2006, *Pakistan römisch drei 1 aus 2009, *Palau römisch drei 149 aus 2012, *Panama römisch drei 158 aus 2004, *Papua-Neuguinea römisch drei 158 aus 2004, *Paraguay römisch drei 158 aus 2004, *Peru römisch drei 76 aus 2006, *Philippinen römisch drei 158 aus 2004, *Polen römisch drei 1 aus 2009, *Portugal römisch drei 158 aus 2004, *Ruanda römisch drei 158 aus 2004, *Rumänien römisch drei 158 aus 2004, *Russische F römisch drei 149 aus 2012, *Salomonen römisch drei 158 aus 2004, *Sambia römisch drei 104 aus 2007, *Samoa römisch drei 158 aus 2004, *São Tomé/Príncipe römisch drei 104 aus 2007, *Saudi-Arabien römisch drei 149 aus 2012, *Schweden römisch drei 158 aus 2004, *Schweiz römisch drei 158 aus 2004, *Senegal römisch drei 158 aus 2004, *Serbien römisch drei 102 aus 2010, *Seychellen römisch drei 1 aus 2009, *Sierra Leone römisch drei 158 aus 2004, *Simbabwe römisch drei 149 aus 2012, *Singapur römisch drei 76 aus 2006, *Slowakei römisch drei 158 aus 2004,, römisch drei 141 aus 2013, *Slowenien römisch drei 158 aus 2004, *Somalia römisch drei 102 aus 2010, *Spanien römisch drei 158 aus 2004,, römisch drei 152 aus 2012, *Sri Lanka römisch drei 76 aus 2006, *St. Kitts/Nevis römisch drei 158 aus 2004, *St. Lucia römisch drei 158 aus 2004, *St. Vincent/Grenadinen römisch drei 76 aus 2006, *Südafrika römisch drei 158 aus 2004, *Sudan römisch drei 104 aus 2007, *Suriname römisch drei 149 aus 2012, *Syrien römisch drei 76 aus 2006, *Tadschikistan römisch drei 104 aus 2007, *Tansania römisch drei 158 aus 2004, *Thailand römisch drei 76 aus 2006, *Togo römisch drei 158 aus 2004, *Tonga römisch drei 102 aus 2010, *Trinidad/Tobago römisch drei 158 aus 2004, *Tschad römisch drei 158 aus 2004, *Tschechische R römisch drei 158 aus 2004, *Tunesien römisch drei 158 aus 2004, *Türkei römisch drei 102 aus 2010, *Tuvalu römisch drei 158 aus 2004, *Uganda römisch drei 158 aus 2004, *Ukraine römisch drei 1 aus 2009, *Ungarn römisch drei 1 aus 2009, *Uruguay römisch drei 158 aus 2004, *Vanuatu römisch drei 76 aus 2006, *Venezuela römisch drei 76 aus 2006, *Vereinigte Arabische Emirate römisch drei 158 aus 2004, *Vereinigtes Königreich römisch drei 76 aus 2006, *Vietnam römisch drei 158 aus 2004, *Zentralafrikanische R römisch drei 1 aus 2009, *Zypern römisch drei 76/2006
Der Nationalrat hat beschlossen:
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde gemäß Artikel 25, Absatz eins, des Übereinkommens am 27. August 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt. Das Übereinkommen ist gemäß seinem Artikel 26, Absatz eins, für Österreich mit 17. Mai 2004 in Kraft getreten.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert, angenommen, genehmigt bzw. sind ihm beigetreten:
Ägypten, Albanien, Antigua und Barbuda, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Barbados, Belarus, Benin, Bolivien, Botsuana, Brasilien, China, Cook Inseln, Côte d’Ivoire, Dänemark (ohne Faröer und Grönland), Deutschland, Dominica, Dschibuti, Ecuador, Europäische Gemeinschaft, Fidschi, Finnland, Frankreich, Ghana, Island, Japan, Jemen, Jordanien, Kanada, Kenia, Kiribati, Korea, Lettland, Lesotho, Libanon, Liberia, Luxemburg, Mali, Marokko, Marschallinseln, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Moldau, Monaco, Mongolei, Myanmar, Nauru, Neuseeland, Niederlande, Nigeria, Norwegen, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Philippinen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Salomonen, Samoa, Schweiz, Senegal, Sierra Leone, Slowakei, Slowenien, Spanien, St. Kitts and Nevis, St. Lucia, Südafrika, Schweden, Tansania, Togo, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, Tunesien, Tuvalu, Uganda, Uruguay, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam.
Die Änderungen Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 1 aus 2008,, Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 159 aus 2012,, Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 130 aus 2019,, Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 131 aus 2019, und Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 132 aus 2019, sind aufgrund von Beschlüssen in Übereinstimmung mit Artikel 22, Absatz 3, Litera c, des Übereinkommens – vorbehaltlich etwaiger Erklärungen – grundsätzlich für alle Vertragsparteien in Kraft getreten.
Anläßlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme- bzw. Beitrittsurkunde haben nachstehende Staaten folgende Erklärungen abgegeben:
Die Republik Österreich erklärt gemäß Artikel 18 Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie beide der in Absatz 2 angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider dieser Mittel zur Streitbeilegung eingeht.
Eine Übersicht über jene Vertragsparteien, die anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde eine Erklärung nach Artikel 25, Absatz 4, des Stockholmer Übereinkommens abgegeben haben, ist in englischer und französischer Sprache auf der Website der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ einsehbar [CHAPTER römisch 27 .15, sh. Endnote 2]. Neben anderen Staaten im Speziellen:
Australien, Botsuana, China, EG, Guatemala, Kanada, Korea/R, Mauritius, Mikronesien, Moldau, Mauritius, Slowenien
Gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe erklärt die Republik Argentinien, dass alle Änderungen der Anlagen A, B oder C für Argentinien erst dann in Kraft treten sollen, wenn es seine entsprechende Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt hat.
Gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe erklärt die Volksrepublik Bangladesch, dass alle Änderungen der Anlagen A, B oder C für Bangladesch erst dann in Kraft treten sollen, wenn sie ihre entsprechende Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt hat.
Gemäss Artikel 153, des Grundgesetzes über die Sonderverwaltungsregion Hong Kong und gemäss Artikel 138, des Grundgesetzes über die Sonderverwaltungsregion Macao der Volksrepublik China entscheidet die Regierung der Volksrepublik China, dass das Übereinkommen auf die beiden Sonderverwaltungsregionen anzuwenden ist.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat Dänemark am 10. Februar 2012 seinen erklärten Vorbehalt hinsichtlich der Anwendung des Stockholmer Übereinkommens auf die Färöer Inseln zurückgezogen.
Im Hinblick auf Artikel 18, des Übereinkommens erachtet sich die Republik El Salvador nicht an Absatz 2, dieses Artikels gebunden, indem sie die verpflichtende Gerichtsbarkeit des Internationalen Gerichtshofs nicht anerkennt.
Die Europäische Gemeinschaft erklärt, dass sie aufgrund des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere aufgrund Artikel 175, befugt ist, internationale Übereinkommen im Bereich der Umweltpolitik abzuschließen und den sich daraus ergebenden Verpflichtungen nachzukommen, die zur Verfolgung der nachstehenden Ziele beitragen:
Ferner erklärt die Europäische Gemeinschaft, dass sie in bezug auf die durch das Übereinkommen erfassten Angelegenheiten bereits für ihre Mitgliedstaaten verbindliche Rechtsinstrumente verabschiedet hat und auf der Konferenz der Vertragsparteien gemäß Artikel 15 Absatz 1 des Stockholmer Übereinkommens eine Liste dieser Rechtsinstrumente vorlegen und gegebenenfalls aktualisieren wird.
Die Europäische Gemeinschaft ist dafür zuständig, für die Erfüllung von aus dem Stockholmer Übereinkommen erwachsenden Verpflichtungen, die unter geltendes Gemeinschaftsrecht fallen, zu sorgen.
Die Zuständigkeit der Gemeinschaft ist aufgrund ihres Charakters einer ständigen Weiterentwicklung unterworfen.
Gemäß Artikel 25, Absatz 4, des genannten Übereinkommens erklärt die Regierung der Republik Guatemala, dass jede Änderung von Anhang A, B oder C erst nach Hinterlegung der Beitritts- oder Ratifikationsurkunde für Guatemala in Kraft tritt.
Gemäß Artikel 9, Absatz 3, des Übereinkommens ist das Ministerium für Umwelt und Bodenschätze die nationale Zentralstelle, die gemäß diesem Übereinkommen für die erforderlichen Aufgaben und Ausarbeitung der Berichte zuständig ist.
Alle Änderungen der Anlagen A, B oder C sollen für Indien erst dann in Kraft treten, wenn sie ihre entsprechende Ratifikations-, Annahme, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt hat.
Die Republik Korea erklärt in Übereinstimmung mit Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens, dass alle Änderungen der Anlagen A, B oder C für die Republik Korea erst dann in Kraft treten sollen, wenn sie ihre entsprechende Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde hinterlegt hat.
Das Fürstentum Liechtenstein erklärt in Übereinstimmung mit Artikel 18, Absatz 2, des Übereinkommens, dass es beide in diesem Absatz erwähnten Mittel zur Streitbeilegung als bindend im Verhältnis zu jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider Mittel zur Streitbeilegung anerkennt.
Die Republik Moldau erklärt gemäss Artikel 18, Absatz 2, des Übereinkommens, dass sie beide in diesem Absatz genannten Mittel der Streitbeilegung gegenüber jeder Vertragspartei, welche dieselbe Verpflichtung übernimmt, als obligatorisch anerkennt.
Neuseeland hat mit Wirkung vom 24. September 2004 erklärt, dass sich die Ratifikation dieses Übereinkommens durch Neuseeland bis zur Abgabe einer entsprechenden Erklärung der Regierung Neuseelands nach Konsultation mit Tokelau nicht auf dieses Gebiet erstreckt.
Neuseeland hat am 23. August 2010 gem. Artikel 22, Absatz 3, Litera b und c sowie Absatz 4, des Übereinkommens mitgeteilt, dass es gegenwärtig nicht vermag die Änderungen der Anlagen A, B und C Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 152 aus 2012,) anzunehmen.
Das Königreich der Niederlande erklärt in Übereinstimmung mit Artikel 18, Absatz 2, des Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe, dass es beide in diesem Absatz erwähnten Mittel zur Streitbeilegung als bindend im Verhältnis zu jeder Partei anerkennt, die eines oder beide Mittel zur Streitbeilegung anerkennt.
Anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat die Russische Föderation folgende Erklärung abgegeben:
Gemäß Artikel 18, des Übereinkommens erklärt Serbien, dass es beide Mittel der Streitbeilegung akzeptiert, die in Absatz 2, erwähnt sind.
Vanuatu erklärt, dass im Verhältnis zu Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens alle Änderungen der Anlagen A, B oder C die Republik Vanuatu erst nach der Hinterlegung der diese Änderungen betreffenden Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde binden werden.
In Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Artikel 25, Absatz 4, des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe erklärt die Bolivarische Republik Venezuela, dass alle Änderungen der Anlagen A, B oder C erst nach der Hinterlegung ihrer auf diese Änderungen Bezug habenden Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde in Kraft treten sollen.
Die Vertragsparteien dieses Übereinkommens –
Sub-Litera, i, n der Erkenntnis, dass persistente organische Schadstoffe toxische Eigenschaften aufweisen, schwer abbaubar sind, bioakkumulieren und über die Luft, durch das Wasser und über wandernde Arten über internationale Grenzen hinweg befördert und weitab von ihrem Freisetzungsort abgelagert werden, wo sie in terrestrischen und aquatischen Ökosystemen angereichert werden;
Sub-Litera, i, m Bewusstsein der gesundheitlichen Gefahren, besonders in Entwicklungsländern, die sich aus der lokalen Exposition mit persistenten organischen Schadstoffen ergeben, insbesondere im Bewusstsein der Auswirkungen auf Frauen und damit auf künftige Generationen;
Sub-Litera, i, n der Erkenntnis, dass die Ökosysteme und eingeborenen Gemeinschaften der Arktis auf Grund der Biomagnifikation persistenter organischer Schadstoffe besonders gefährdet sind und die Verunreinigung ihrer traditionellen Lebensmittel ein Problem für das öffentliche Gesundheitswesen darstellt;
Sub-Litera, i, m Bewusstsein der Notwendigkeit weltweiter Maßnahmen gegen persistente organische Schadstoffe;
Sub-Litera, i, n Würdigung der Entscheidung 19/13 C vom 7. Februar 1997 des Verwaltungsrats des Umweltprogramms der Vereinten Nationen zur Einleitung internationaler Maßnahmen zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt, durch welche Emissionen und Einleitungen persistenter organischer Schadstoffe verringert und/oder verhindert werden sollen;
unter Hinweis auf die entsprechenden Bestimmungen der einschlägigen völkerrechtlichen Umweltübereinkünfte, insbesondere des Rotterdamer Übereinkommens über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel und des Basler Übereinkommens über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung einschließlich der im Rahmen des Artikels 11 des letztgenannten Übereinkommens ausgearbeiteten regionalen Übereinkünfte;
ferner unter Hinweis auf die entsprechenden Bestimmungen der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung und der Agenda 21;
Sub-Litera, i, n Anerkennung der Tatsache, dass der Gedanke der Vorsorge den Belangen aller Vertragsparteien zu Grunde liegt und in diesem Übereinkommen verankert ist;
Sub-Litera, i, n der Erkenntnis, dass sich dieses Übereinkommen und andere völkerrechtliche Übereinkünfte in den Bereichen Handel und Umwelt wechselseitig unterstützen;
Sub-Litera, i, n Bekräftigung dessen, dass die Staaten nach der Charta der Vereinten Nationen und den Grundsätzen des Völkerrechts das souveräne Recht haben, ihre eigenen Naturschätze gemäß ihrer eigenen Umwelt- und Entwicklungspolitik zu nutzen, sowie die Pflicht, dafür zu sorgen, dass durch Tätigkeiten, die innerhalb ihres Hoheitsbereichs oder unter ihrer Kontrolle ausgeübt werden, der Umwelt in anderen Staaten oder in Gebieten außerhalb der nationalen Hoheitsbereiche kein Schaden zugefügt wird;
unter Berücksichtigung der Gegebenheiten und besonderen Bedürfnisse der Entwicklungsländer, vor allem der am wenigsten entwickelten Länder, sowie der Länder mit im Übergang befindlichen Wirtschaftssystemen, insbesondere der Notwendigkeit, ihre staatlichen Fähigkeiten im Bereich des Chemikalien-Managements, auch durch Technologietransfer, Bereitstellung finanzieller und technischer Hilfe und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Vertragsparteien zu stärken,
unter voller Berücksichtigung des am 6. Mai 1994 in Barbados beschlossenen Aktionsprogramms für die nachhaltige Entwicklung der kleinen Inselstaaten unter den Entwicklungsländern;
Sub-Litera, i, n Anbetracht der jeweiligen Fähigkeiten der entwickelten Länder und der Entwicklungsländer sowie der gemeinsamen, jedoch unterschiedlichen Verantwortlichkeiten der Staaten nach Grundsatz 7 der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung;
Sub-Litera, i, n Anerkenntnis des wichtigen Beitrags, den der Privatsektor sowie nichtstaatliche Organisationen leisten können, um Emissionen und Einleitungen persistenter organischer Schadstoffe zu verringern und/oder zu verhindern;
unter Betonung der Notwendigkeit, dass die Hersteller von persistenten organischen Schadstoffen die Verantwortung für eine Verringerung schädlicher Auswirkungen ihrer Produkte und für eine Unterrichtung der Anwender, der Regierungen und der Öffentlichkeit von den gefährlichen Eigenschaften dieser Chemikalien übernehmen;
Sub-Litera, i, m Bewusstsein der Notwendigkeit, Maßnahmen zur Verhinderung schädlicher Auswirkungen von persistenten organischen Schadstoffen während aller Phasen ihres Lebenszyklus zu ergreifen;
Sub-Litera, i, n Bekräftigung des Grundsatzes 16 der Erklärung von Rio über Umwelt und Entwicklung, wonach sich die nationalen Behörden bemühen sollen, die Internalisierung von Umweltkosten und den Einsatz wirtschaftlicher Instrumente zu fördern, wobei unter gebührender Berücksichtigung des öffentlichen Interesses und ohne Störung des Welthandels und internationaler Investitionen dem Ansatz Rechnung getragen wird, dass grundsätzlich der Verursacher die Kosten der Verschmutzung trägt;
die Vertragsparteien ermutigend, die nicht über Systeme zur rechtlichen Regelung und zur Bewertung von Pestiziden sowie Industriechemikalien verfügen, derartige Systeme zu erarbeiten;
Sub-Litera, i, n Anerkennung der Wichtigkeit der Entwicklung und Verwendung von umweltgerechten alternativen Prozessen und Chemikalien;
entschlossen, die menschliche Gesundheit und die Umwelt vor den schädlichen Auswirkungen persistenter organischer Schadstoffe zu schützen –
sind wie folgt übereingekommen:
1. Dokumentalistische Gliederung:
Anlage A = Anlage 1
Anlage B = Anlage 2
Anlage C = Anlage 3
Anlage D = Anlage 4
Anlage E = Anlage 5
Anlage F = Anlage 6
Anlage G = Anlage 7
2. Vorbehalte, Erklärungen etc. der Vertragsparteien wurden mit Stichtag 27. August 2019 eingearbeitet.
e-rk3
Ratifikationsurkunde, Annahmeurkunde, Umweltpolitik
13.02.2024
20003884
NOR30004223