Erb- und Testierfähigkeit der Exreligiosen
JGS Nr. 76 aus 1835, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,
BG
Paragraph 0
17.08.1835
31.12.1999
20/10 Priester, Ordensleute
Mangels besonderer Inkrafttretensregelungen vor 1849 wird als Inkrafttretensdatum der Tag der Erlassung angenommen.
Hofdecret vom 17. August 1835, an das dalmatinische Appellationsgericht; zufolge Allerhöchster Entschließung vom 19. Juni 1835
StF: JGS Nr. 76/1835
BGBl. I Nr. 191/1999 (1. BRBG) (NR: GP XX RV 1811 AB 2031
S. 179. BR: AB 6041 S. 657.)
1. Zur Erbfähigkeit von Ordenspersonen vergleiche die Paragraphen 538 und 539 ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, zu deren Testierfähigkeit Paragraph 573, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,.
2. Die Erb- und Testierunfähigkeit von Ordenspersonen, die die feierlichen Gelübde abgelegt haben, ist seit dem Reskript der Heiligen Kongregation für Ordensleute und Säkularinstitute vom 8.7.1974, kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 50 aus 1976,, nach ganz überwiegender Ansicht beseitigt, sodaß das vorliegende Hofdekret über diese Ausnahmen von der Erb- und Testierunfähigkeit für Exreligiose derzeit gegenstandslos ist.
3. Bezüglich Exreligiose vergleiche auch das Patent vom 9.11.1781, JGS Nr. 30/1781, das Hofdekret vom 6.11.1786, JGS Nr. 593/1786, die Verordnung vom 28.12.1786, JGS Nr. 607/1786, und das Hofdekret vom 28.12.1835, JGS Nr. 111 aus 1835,.
Ordensperson, Mönch, Nonne, Aufhebung des Ordens, Kloster, ewige Gelübde, Testierfähigkeit, Erbfähigkeit, Armutsgelübde, Hofdekret
21.01.2025
10001637
NOR11001659
N2183512350T