Pfandrecht für Krankheits- und Begräbniskosten der Strafhäftlinge
JGS Nr. 1313 aus 1817, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,
BG
Paragraph 0
07.02.1817
31.12.1999
20/13 Sonstiges Privatrecht Allgemein
Mangels besonderer Inkrafttretensregelungen vor 1849 wird als Inkrafttretensdatum der Tag der Erlassung angenommen.
Hofdecret vom 7ten Februar 1817, an sämmtliche Appellations-Gerichte, *1) im Einvernehmen mit der vereinten Hofkanzley.
StF: JGS Nr. 1313/1817
BGBl. I Nr. 191/1999 (1. BRBG) (NR: GP XX RV 1811 AB 2031
S. 179. BR: AB 6041 S. 657.)
Ueber die Frage, wie sich von der Strafhausverwaltung wegen Einbringung der Krankheits- und Leichenkosten bey Entlassungs- und Sterbfällen der Criminal-Sträflinge zu benehmen sey? ist man über folgende Bestimmung übereingekommen:
-------------------------------------------------------------------
*1) An das Appellations-Gericht in Galizien wurde diese Verordnung
am 4. Julius 1817 erlassen.
Es ist fraglich, ob dem Hofdekret nicht spätestens mit Inkrafttreten des GEG 1962, Bundesgesetzblatt Nr. 288 aus 1962,, insbesondere dessen Paragraphen 5 und 19, derogiert wurde.
Strafvollzug, Verwalter, Gefangenenhaus, Anstalt, Krankheitskosten, Entlassungsfälle, Todesfall, Sterbefall, Begräbniskosten, Sträfling, Strafgefangener, Kriminalsträfling, Hofkanzlei, Hofdekret
29.01.2025
10001628
NOR11001650
N2181714945P