Vermögensunfähigkeit der Ordenspriester
JGS Nr. 887 aus 1809, aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,
BG
Paragraph 0
23.03.1809
31.12.1999
20/10 Priester, Ordensleute
Mangels besonderer Inkrafttretensregelungen vor 1849 wird als Inkrafttretensdatum der Tag der Erlassung angenommen.
Hofdecret vom 23ten März 1809, an sämmtliche Appellations-Gerichte in Folge höchster Entschließung über einen noch gepflogenem Einverständnisse mit der obersten Justizstelle von der k. k. vereinten Hofkanzley erstatten.
StF: JGS Nr. 887/1809
BGBl. I Nr. 191/1999 (1. BRBG) (NR: GP XX RV 1811 AB 2031
S. 179. BR: AB 6041 S. 657.)
1. Die Vermögensunfähigkeit von Ordensgeistlichen, die die feierlichen Gelübde abgelegt haben, ist seit dem Reskript der Heiligen Kongregation für Ordensleute und Säkularinstitute vom 8.7.1974, kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 50 aus 1976,, nach ganz überwiegender Ansicht beseitigt, sodaß das vorliegende Hofdekret, derzeit gegenstandslos ist.
2. Vgl. zur Vermögensfähigkeit von Ordenspersonen Paragraph 356, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, zu deren Erbfähigkeit siehe die Paragraphen 538 und 539 ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, zu deren Testierfähigkeit Paragraph 573, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, bezüglich der Pflichtteilsberechtigung Paragraph 767, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,.
Mönch, Nonne, Ordensperson, Orden, Kloster, ewige Gelübde, Vermögensunfähigkeit, Vermögensfähigkeit, Armutsgelübde
05.02.2025
10001620
NOR11001642
N2180912346T