Vermögensrecht der Malteser-Ordensritter
JGS Nr. 315/1784 aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,
BG
Paragraph 0
15.07.1784
31.12.1999
20/10 Priester, Ordensleute
Mangels besonderer Inkrafttretensbestimmungen vor 1849 wird als Inkrafttretensdatum der Tag der Erlassung angenommen.
Hofdecret vom 15ten Julius 1784, an sämmtliche Appellationsgerichte, über resolvirten Vortrag der obersten Justizstelle vom 2ten.
StF: JGS Nr. 315/1784
BGBl. I Nr. 191/1999 (1. BRBG) (NR: GP XX RV 1811 AB 2031
S. 179. BR: AB 6041 S. 657.)
1. Die Vermögensunfähigkeit von Ordensgeistlichen, die die feierlichen Gelübde abgelegt haben, ist seit dem Reskript der Heiligen Kongregation für Ordensleute und Säkularinstitute vom 8.7.1974, kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 50 aus 1976,, nach ganz überwiegender Ansicht beseitigt; das vorliegende Hofdekret, das von einer Ausnahme von der Vermögensunfähigkeit für Malteserorden-Ritter ausgeht, ist demnach derzeit inhaltlich gegenstandslos.
2. Vgl. Zur Vermögensfähigkeit von Ordenspersonen auch Paragraph 356, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,.
Ritter, Ordensritter, Malteserorden, ewige Gelübde, Vermögensfähigkeit
06.02.2025
10001604
NOR11001626
N2178412337T