Vermögens- und Erbfähigkeit der Exjesuiten
JakschGL römisch zwei, S 203/1774 aufgehoben durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 191 aus 1999,
BG
Paragraph 0
24.05.1774
31.12.1999
20/10 Priester, Ordensleute
Mangels besonderer Inkrafttretensregelungen vor 1849 wird als Inkrafttretensdatum der Tag der Erlassung angenommen.
Hofdekret vom 24. Mai 1774 über die Vermögens- und Erbfähigkeit der Exjesuiten
StF: JakschGL II, S 203/1774
BGBl. I Nr. 191/1999 (1. BRBG) (NR: GP XX RV 1811 AB 2031
S. 179. BR: AB 6041 S. 657.)
1. Zur Vermögensfähigkeit von Ordenspersonen vergleiche Paragraph 356, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, zu deren Erbfähigkeit die Paragraphen 538 und 539 ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, zur Testierfähigkeit Paragraph 573, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,.
2. Die weitere Geltung des vorliegenden Hofdekretes erscheint fraglich, zumal ein im wesentlichen gleichlautendes Patent vom 20.6.1774 mit dem Hofdekret vom 28.12.1835, JGS Nr. 111 aus 1835,, ausdrücklich aufgehoben worden ist.
3. Die Erb-, Vermögens- und Testierfähigkeit von Ordenspersonen, die die feierlichen Gelübde abgelegt haben, ist seit dem Reskript der Heiligen Kongregation für Ordensleute und Säkularinstitute vom 8.7.1974, kundgemacht in Bundesgesetzblatt Nr. 50 aus 1976,, nach ganz überwiegender Ansicht beseitigt, sodaß das vorliegende Hofdekret mit dem für ehemalige Jesuiten Ausnahmen von der Erb-, Vermögens- und Testierunfähigkeit statuiert wurden, derzeit gegenstandslos ist.
Jesuiten, Ordenspersonen, Exjesuit, Orden, Testierfähigkeit, Erbfähigkeit, Vermögensfähigkeit, Gelübde, ewige, Armutsgelübde
05.02.2025
10001601
NOR11001623
N2177412333T