15. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des § 99b Abs. 2 Z 1 und 2 sowie des § 99d der Straßenverkehrsordnung 1960 durch den Verfassungsgerichtshof15. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Paragraph 99 b, Absatz 2, Ziffer eins und 2 sowie des Paragraph 99 d, der Straßenverkehrsordnung 1960 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, BGBl. I Nr. 50/2025, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 50 aus 2025,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 17. März 2026, G 30/2025-14, G 186/2025-12, dem Bundeskanzler zugestellt am 9. April 2026, zu Recht erkannt:
§ 99b Abs. 2 Z 1 und 2 sowie § 99d des Bundesgesetzes vom 6. Juli 1960, mit dem Vorschriften über die Straßenpolizei erlassen werden (Straßenverkehrsordnung 1960 – StVO. 1960), BGBl. Nr. 159/1960 idF BGBl. I Nr. 90/2023, werden als verfassungswidrig aufgehoben.Paragraph 99 b, Absatz 2, Ziffer eins und 2 sowie Paragraph 99 d, des Bundesgesetzes vom 6. Juli 1960, mit dem Vorschriften über die Straßenpolizei erlassen werden (Straßenverkehrsordnung 1960 – StVO. 1960), Bundesgesetzblatt Nr. 159 aus 1960, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 90 aus 2023,, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. September 2027 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Stocker