61. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des § 2b Abs. 1 des Fortpflanzungsmedizingesetzes durch den Verfassungsgerichtshof61. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Paragraph 2 b, Absatz eins, des Fortpflanzungsmedizingesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, BGBl. I Nr. 50/2025, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, zuletzt geändert durch das Informationsfreiheits-Anpassungsgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 50 aus 2025,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 6. Oktober 2025, G 52/2024-29, dem Bundeskanzler zugestellt am 21. Oktober 2025, zu Recht erkannt:
§ 2b Abs. 1 des Bundesgesetzes, mit dem Regelungen über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung getroffen werden (Fortpflanzungsmedizingesetz – FMedG), BGBl. Nr. 275/1992, idF BGBl. I Nr. 35/2015 wird als verfassungswidrig aufgehoben.Paragraph 2 b, Absatz eins, des Bundesgesetzes, mit dem Regelungen über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung getroffen werden (Fortpflanzungsmedizingesetz – FMedG), Bundesgesetzblatt Nr. 275 aus 1992,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 35 aus 2015, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. März 2027 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Stocker