30. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in § 5 Abs. 7 Z 2 des Güterbeförderungsgesetzes 1995 durch den Verfassungsgerichtshof30. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 5, Absatz 7, Ziffer 2, des Güterbeförderungsgesetzes 1995 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 65 Z 2 in Verbindung mit § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 20/2025, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 65, Ziffer 2, in Verbindung mit Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 20 aus 2025,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 18. Juni 2025, G 210/2024-7, dem Bundeskanzler zugestellt am 8. Juli 2025, zu Recht erkannt:
Die Wortfolge „ und die zur gesetzlichen Vertretung berufenen Organe oder geschäftsführungs- und vertretungsbefugten Gesellschafter EWR-Angehörige sind“ in § 5 Abs. 7 Z 2 des Bundesgesetzes über die gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen (Güterbeförderungsgesetz 1995 – GütbefG), BGBl. Nr. 593/1995, idF BGBl. I Nr. 18/2022 wird als verfassungswidrig aufgehoben.Die Wortfolge „ und die zur gesetzlichen Vertretung berufenen Organe oder geschäftsführungs- und vertretungsbefugten Gesellschafter EWR-Angehörige sind“ in Paragraph 5, Absatz 7, Ziffer 2, des Bundesgesetzes über die gewerbsmäßige Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen (Güterbeförderungsgesetz 1995 – GütbefG), Bundesgesetzblatt Nr. 593 aus 1995,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 18 aus 2022, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2026 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Stocker