BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2024

Ausgegeben am 20. März 2024

Teil römisch zwei

81. Verordnung:

Änderung der GAP-Strategieplan-Anwendungsverordnung

81. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft mit der die GAP-Strategieplan-Anwendungsverordnung geändert wird

Auf Grund der Paragraphen 6, Absatz eins und 6 e des Marktordnungsgesetzes 2021 – MOG 2021, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 55 aus 2007,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 77 aus 2022, und die Bundesministeriengesetz-Novelle 2022, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 98 aus 2022,, wird verordnet:

Die GAP-Strategieplan-Anwendungsverordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 403 aus 2022,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 3 aus 2024,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Dem Paragraph 242, wird folgender Absatz 5, angefügt:

  1. Absatz 5,Anlage 2 GLÖZ 8 Ziffer 4, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 81 aus 2024, tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft und ist auf Sachverhalte anzuwenden, die sich auf das Antragsjahr 2024 beziehen.“

Novellierungsanordnung 2, In Anlage 2 GLÖZ 8 wird folgende Ziffer 4, angefügt:

  1. Ziffer 4
    Für das Antragsjahr 2024 können Landwirte gemäß Artikel eins, der Durchführungsverordnung (EU) 2024/587 zur Ermöglichung einer Ausnahmeregelung von der Verordnung (EU) 2021/2115 hinsichtlich der Anwendung des Standards für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand (GLÖZ-Standard) Nr. 8, der Fristen für die Förderfähigkeit von Ausgaben im Rahmen des EGFL und der Vorschriften für Änderungen von GAP-Strategieplänen zur Änderung bestimmter Öko-Regelungen für das Antragsjahr 2024 die Anforderung von Ziffer eins, erfüllen, wenn mindestens 4% der angemeldeten Ackerfläche des Betriebs
    1. Litera a
      nach den Bestimmungen von Ziffer eins, Litera a bis c ausgewiesen sind,
    2. Litera b
      Leguminosen angebaut werden oder
    3. Litera c
      Zwischenfrüchte, die innerhalb der in Paragraph 33, Absatz 2, Ziffer 4 und 5 genannten Fristen beantragt und unter Einhaltung der in den Punkten 2.6.4 und 2.6.5 Varianten 1 bis 6 der Sonderrichtlinie ÖPUL 2023 festgelegten Bedingungen angebaut werden, wobei diese Flächen nicht in den Fördermaßnahmen 31-01 und 31-02 gefördert werden können.
    Für den Anbau von Leguminosen und Zwischenfrüchten gemäß Litera b und c gilt ein Pflanzenschutzmittelverbot.
    Als Leguminosen gelten dabei folgende Schlagnutzungsarten: Ackerbohnen-Erbsengemenge, Ackerbohnen-Getreide Gemenge, Ackerbohnen/Feldgemüse, Bitterlupinen, Erbsen-Getreide Gemenge, Erbsen-Getreide Gemenge/Buchweizen, Erbsen-Getreide Gemenge/Feldgemüse, Esparsette, Kichererbsen, Klee, Kleegras, Körnererbsen/Feldgemüse, Luzerne, Peluschken, Platterbsen, Sojabohnen, Sommerackerbohnen, Sommerkörnererbsen, Sommerlinsen, Sommerwicken, Süßlupinen, Wicken-Getreide Gemenge, Winterackerbohnen, Winterkörnererbsen, Winterlinsen, Winterwicken.“

Totschnig