BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2023

Ausgegeben am 27. April 2023

Teil römisch zwei

131. Verordnung:

Festsetzung eines Zuschlags zu den im Rechtsanwaltstarifgesetz angeführten festen Beträgen

131. Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Festsetzung eines Zuschlags zu den im Rechtsanwaltstarifgesetz angeführten festen Beträgen

Auf Grund des Paragraph 25, des Rechtsanwaltstarifgesetzes (RATG), Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1969,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 147 aus 2021,, wird im Einvernehmen mit dem Hauptausschuss des Nationalrats verordnet:

Paragraph eins,

  1. Absatz eins,Zu den im Rechtsanwaltstarifgesetz (RATG), Bundesgesetzblatt Nr. 189 aus 1969,, in der Fassung der Verordnungen Bundesgesetzblatt Nr. 198 aus 1972,, Bundesgesetzblatt Nr. 646 aus 1974,, Bundesgesetzblatt Nr. 368 aus 1977,, Bundesgesetzblatt Nr. 144 aus 1981,, Bundesgesetzblatt Nr. 102 aus 1985,, Bundesgesetzblatt Nr. 491 aus 1990,, Bundesgesetzblatt Nr. 224 aus 1994,, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 227 aus 2001,, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 379 aus 2007, und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 393 aus 2015,, als Entlohnung des Rechtsanwalts angeführten festen Beträgen und zu den im Paragraph 23 a, RATG angeführten Beträgen wird ein weiterer Zuschlag von 20 vH festgesetzt.
  2. Absatz 2,Die sich hiernach ergebende Entlohnung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte wird in der einen Bestandteil dieser Verordnung bildenden Anlage festgestellt.

Paragraph 2,

  1. Absatz eins,Diese Verordnung tritt mit 1. Mai 2023 in Kraft.
  2. Absatz 2,Sie ist auf Leistungen der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte anzuwenden, die nach dem 30. April 2023 bewirkt werden; im Verhältnis zur Partei bleibt eine andere Vereinbarung über die Höhe der Entlohnung unberührt.

Zadić