BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2022

Ausgegeben am 27. Juli 2022

Teil römisch eins

126. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 31, Absatz 10, sowie des Paragraph 31, Absatz 17 und des Paragraph 31, Absatz 18, des ORF-Gesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

126. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 31, Absatz 10, sowie des Paragraph 31, Absatz 17 und des Paragraph 31, Absatz 18, des ORF-Gesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 24 aus 2020, und die Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 2 aus 2022,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 30. Juni 2022, G 226/2021-12, dem Bundeskanzler zugestellt am 19. Juli 2022, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins
    Die Wortfolge „ , jedenfalls aber dann, wenn der Rundfunkteilnehmer (Paragraph 2, Absatz eins, RGG) an seinem Standort mit den Programmen des Österreichischen Rundfunks gemäß Paragraph 3, Absatz eins, terrestrisch (analog oder DVB-T) versorgt wird. Der Beginn und das Ende der Pflicht zur Entrichtung des Programmentgeltes sowie die Befreiung von dieser Pflicht richten sich nach den für die Rundfunkgebühren geltenden bundesgesetzlichen Vorschriften“ in Paragraph 31, Absatz 10, des Bundesgesetzes über den Österreichischen Rundfunk (ORF-G), Bundesgesetzblatt Nr. 379 aus 1984,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 126 aus 2011, sowie Paragraph 31, Absatz 17 und Paragraph 31, Absatz 18, ORF-G in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 50 aus 2010, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer 2
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2023 in Kraft.
  3. Ziffer 3
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Nehammer