BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2022

Ausgegeben am 18. Oktober 2022

Teil römisch zwei

382. Verordnung:

Änderung der Ausbildungspflicht-Verordnung

382. Verordnung des Bundesministers für Arbeit und Wirtschaft, mit der die Ausbildungspflicht-Verordnung geändert wird

Auf Grund des Paragraph 11, Absatz 6, Ziffer 2, des Ausbildungspflichtgesetzes – APflG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 62 aus 2016,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 164 aus 2020,, wird verordnet:

Die Ausbildungspflicht-Verordnung – APfl-VO, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 50 aus 2021,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 2, Litera a, lautet:

  1. Litera a
    überbetriebliche Lehrausbildung (Paragraph 30 b, BAG);“

Novellierungsanordnung 2, Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 3, Litera a bis c lauten:

  1. Litera a
    Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege (Ausbildung zum gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegeassistenz- und Pflegefachassistenz-Ausbildung, Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz);
  2. Litera b
    Ausbildungen zur Operationstechnischen Assistenz an Einrichtungen, die Sonderausbildungen in der Pflege im Operationsbereich anbieten
  3. Litera c
    Lehrgänge oder Schulen für medizinische Assistenzberufe (Medizinische Fachassistenz, Desinfektionsassistenz, Gipsassistenz, Laborassistenz, Obduktionsassistenz, Operationsassistenz, Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz, Operationstechnische Assistenz);“

Novellierungsanordnung 3, In Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 3, erhalten die bisherigen Litera c bis i die Bezeichnungen „d“ bis „j“.

Novellierungsanordnung 4, Paragraph eins, Absatz eins, Ziffer 4, Litera a und b lauten:

  1. Litera a
    Teilnahme an einem für eine weiterführende (Aus-)Bildung erforderlichen Deutsch-Sprachkurs bis zur Erlangung der individuell notwendigen Sprachkenntnisse;
  2. Litera b
    Besuch von Schulen oder Ausbildungen im Ausland, wenn diese vergleichbaren österreichischen Schulen oder Ausbildungen gleichwertig sind oder in Österreich nicht angeboten werden und dadurch kein Nachteil für die Jugendlichen zu erwarten ist;“

Kocher