BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2021

Ausgegeben am 9. Juli 2021

Teil römisch eins

133. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 11, Absatz eins, des Zahnärztegesetzes – ZÄG, des Paragraph 15, Absatz eins und 3 ZÄG sowie von Wortfolgen in Paragraph 11, Absatz 3,, Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins und 4 und Paragraph 20, Absatz 4, Ziffer eins, des Zahnärztekammergesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

133. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 11, Absatz eins, des Zahnärztegesetzes – ZÄG, des Paragraph 15, Absatz eins und 3 ZÄG sowie von Wortfolgen in Paragraph 11, Absatz 3,, Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins und 4 und Paragraph 20, Absatz 4, Ziffer eins, des Zahnärztekammergesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 17. Juni 2021, G 297/2020-15, G 301/2020-15, dem Bundeskanzler zugestellt am 1. Juli 2021, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins
    Die Wendung „ und eine Liste der zur Berufsausübung berechtigten Angehörigen des zahnärztlichen Berufs (Zahnärzteliste) zu führen“ in Paragraph 11, Absatz eins, des Bundesgesetzes über die Ausübung des zahnärztlichen Berufs und des Dentistenberufs (Zahnärztegesetz – ZÄG) in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 126 aus 2005,,

Paragraph 15, Absatz eins und Absatz 3, ZÄG jeweils in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 126 aus 2005,,

die Wortfolge „ durch die Österreichische Zahnärztekammer“ in Paragraph 11, Absatz 3, des Bundesgesetzes über die Standesvertretung der Angehörigen des zahnärztlichen Berufs und des Dentistenberufs (Zahnärztekammergesetz – ZÄKG) in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 154 aus 2005,,

die Wortfolge „ des zahnärztlichen Berufs und“ in Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer eins, ZÄKG in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 154 aus 2005,,

die Wendung „ Zahnärzte- und“ in Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer 4, ZÄKG in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 154 aus 2005, sowie

die Wendung „ Zahnärzte- und“ in Paragraph 20, Absatz 4, Ziffer eins, ZÄKG in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 154 aus 2005,

werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  1. Ziffer 2
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. November 2022 in Kraft.
  2. Ziffer 3
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Kurz