BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2021

Ausgegeben am 6. Juli 2021

Teil römisch eins

132. Bundesgesetz:

Änderung des Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 27 IA 1667/A Ausschussbericht 910 Sitzung 113,, Bundesrat:, Ausschussbericht 10677 Sitzung 927,, )

132. Bundesgesetz, mit dem das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz geändert wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Änderung des Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes

Das Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG), Bundesgesetzblatt Nr. 196 aus 1988,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 104 aus 2019,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Paragraph 10, Absatz 5, lautet:

  1. Absatz 5,Bei Kündigung des Vertrages zwischen Arbeitskraft und Überlasser ist eine Kündigungsfrist von 14 Tagen einzuhalten, sofern nicht durch Gesetz, Normen der kollektiven Rechtsgestaltung oder Arbeitsvertrag eine längere Frist festgesetzt ist. Durch Kollektivvertrag können von Paragraph 1159, des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches (ABGB), JGS Nr. 946 aus 1811,, abweichende Regelungen festgelegt werden.“

Novellierungsanordnung 2, Dem Paragraph 23, wird folgender Absatz 26, angefügt:

  1. Absatz 26,Paragraph 10, Absatz 5, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 132 aus 2021, tritt mit dem Tag in Kraft, mit dem die Änderung des Paragraph 1159, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 153 aus 2017, in Kraft tritt.“

Van der Bellen

Kurz