BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2021

Ausgegeben am 15. Juli 2021

Teil römisch zwei

319. Kundmachung:

Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes vom 16. Juni 2021, dass Paragraph 4, Absatz 3, erster Satz der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach Paragraph 2, Ziffer 2, des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35 aus 2020,, bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig war

319. Kundmachung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes vom 16. Juni 2021, dass Paragraph 4, Absatz 3, erster Satz der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach Paragraph 2, Ziffer 2, des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35 aus 2020,, bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig war

Gemäß Artikel 139, Absatz 5 und 6 B-VG und Paragraph 59, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 16. Juni 2021, V 81/2021-9, dem Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zugestellt am 22. Juni 2021, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Paragraph 4, Absatz 3, erster Satz der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach Paragraph 2, Ziffer 2, des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35 aus 2020,, war bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig.
  2. Ziffer römisch zwei
    Die als gesetzwidrig festgestellte Bestimmung ist nicht mehr anzuwenden.“

Mückstein