BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2019

Ausgegeben am 26. August 2019

Teil römisch drei

131. Kundmachung:

Änderungen der Anlagen A und C zum Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe

131. Kundmachung der Bundeskanzlerin betreffend Änderungen der Anlagen A und C zum Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe

Auf Grund des Paragraph 5, Absatz eins, Ziffer 6, des Bundesgesetzes über das Bundesgesetzblatt 2004 (BGBlG) Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2003, idgF, wird kundgemacht:

Auf ihrer siebten Tagung vom 4. bis 15. Mai 2015 hat die Konferenz der Vertragsparteien des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 158 aus 2004,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 130 aus 2019,) die nachstehenden Änderungen der Anlagen A und C des Stockholmer Übereinkommens beschlossen:

Aufgrund des Beschlusses SC-7/12 der Vertragsparteienkonferenz vom 15. Mai 2015 wird Hexachlorbutadien wie folgt in die Liste in Teil römisch eins der Anlage A des Stockholmer Übereinkommens aufgenommen:

Chemical

Activity

Specific exemption

Hexachlorobutadiene

(CAS No: 87-68-3)

Production

None

 

Use

None

(Übersetzung)

Chemikalie

Tätigkeit

Spezifische Ausnahmeregelung

Hexachlorbutadien

(CAS-Nr.: 87-68-3)

Produktion

keine

 

Verwendung

keine

Aufgrund des Beschlusses SC-7/13 werden Pentachlorphenol und seine Salze und Ester wie folgt in die Liste in Teil 1 der Anlage A des Stockholmer Übereinkommens aufgenommen, eine neue Anmerkung vi) in Teil römisch eins eingefügt sowie ein neuer Teil römisch acht der Anlage A hinzugefügt:

Part römisch eins

Chemical

Activity

Specific exemption

Pentachlorophenol and its salts and esters

Production

As allowed for the parties listed in the Register in accordance with the provisions of part römisch acht of this Annex

 

Use

Pentachlorophenol for utility poles and cross-arms in accordance with the provisions of part römisch acht of this Annex

(vi) Pentachlorophenol (CAS No: 87-86-5), sodium pentachlorophenate (CAS No: 131-52-2 and 27735-64-4 (as monohydrate)) and pentachlorophenyl laurate (CAS No: 3772-94-9), when considered together with their transformation product pentachloroanisole (CAS No: 1825-21-4), were identified as persistent organic pollutants;

Part römisch acht
Pentachlorophenol and its salts and esters

Each Party that has registered for the exemption pursuant to Article 4 for the production and use of pentachlorophenol for utility poles and cross-arms shall take the necessary measures to ensure that utility poles and cross-arms containing pentachlorophenol can be easily identified by labelling or other means throughout their life cycles. Articles treated with pentachlorophenol should not be reused for purposes other than those exempted.

(Übersetzung)

Teil römisch eins

Chemikalie

Tätigkeit

Spezifische Ausnahmeregelung

Pentachlorphenol und seine Salze und Ester

Produktion

zugelassen für die in das Register aufgenommenen Vertragsparteien, nach Maßgabe von Teil römisch acht dieser Anlage

 

Verwendung

Pentachlorphenol zur Behandlung von Strommasten und deren Querträger nach Maßgabe von Teil römisch acht dieser Anlage

vi) Pentachlorphenol (CAS-Nr. 87-86-5), Natriumpentachlorphenat (CAS-Nr. 131-52-2 und 27735-64-4 (als Monohydrat)) und Pentachlorphenyllaurat (CAS-Nr. 3772-94-9) sowie ihr Umwandlungsprodukt Pentachloranisol (CAS-Nr. 1825-21-4) wurden als persistente organische Schadstoffe identifiziert.

Teil römisch acht
Pentachlorphenol und seine Salze und Ester

Alle Parteien, die eine Ausnahmeregelung nach Artikel 4 für die Produktion und Verwendung von Pentachlorphenol zur Behandlung von Strommasten und deren Querträger haben registrieren lassen, ergreifen die erforderlichen Massnahmen, damit Strommasten und deren Querträger, die mit Pentachlorphenol behandelt wurden, durch ihre Etikettierung oder auf andere Weise während ihrer gesamten Lebensdauer leicht identifiziert werden können. Mit Pentachlorphenol behandelte Gegenstände dürfen nicht für andere Zwecke wiederverwendet werden als für jene, für die eine Ausnahmeregelung gilt.

Aufgrund des Beschlusses SC-7/14 werden die nachstehenden Chemikalien mit spezifischen Ausnahmen wie folgt in die Liste in Teil römisch eins der Anlage A bzw. in die Liste in Teil römisch eins der Anlage C des Stockholmer Übereinkommens aufgenommen und jeweils im ersten Absatz von Teil römisch zwei und Teil römisch drei von Anlage C erwähnt:

Annex A

Part römisch eins

Chemical

Activity

Specific exemption

Polychlorinated naphthalenes, including dichlorinated naphthalenes, trichlorinated naphthalenes, tetrachlorinated naphthalenes, pentachlorinated naphthalenes, hexachlorinated naphthalenes, heptachlorinated naphthalenes, octachlorinated naphthalene

Production

Intermediates in production of polyfluorinated naphthalenes, including octafluoronaphthalene

 

Use

Production of polyfluorinated naphthalenes, including octafluoronaphthalene

Annex C

Part römisch eins

Chemical

[…

 
 
 

…]

Polychlorinated naphthalenes, including dichlorinated naphthalenes, trichlorinated naphthalenes, tetrachlorinated naphthalenes, pentachlorinated naphthalenes, hexachlorinated naphthalenes, heptachlorinated naphthalenes, octachlorinated naphthalene

First paragraph of parts römisch zwei and römisch drei

“Polychlorinated naphthalenes, including dichlorinated naphthalenes, trichlorinated naphthalenes, tetrachlorinated naphthalenes, pentachlorinated naphthalenes, hexachlorinated naphthalenes, heptachlorinated naphthalenes, octachlorinated naphthalene,” after “polychlorinated dibenzo-p-dioxins and dibenzofurans”

(Übersetzung)

Anlage A

Teil römisch eins

Chemikalie

Tätigkeit

Spezifische Ausnahmeregelung

Polychlorierte Naphthaline, namentlich Dichlornaphthalin, Trichlornaphthalin, Tetrachlornaphthalin, Pentachlornaphthalin, Hexachlornaphthalin, Heptachlornaphthalin, Octachlornaphthalin

Produktion

Zwischenprodukt bei der Herstellung von polyfluorierten Naphthalinen, namentlich von Octafluornaphthalin

 

Verwendung

Herstellung von polyfluorierten Naphthalinen, namentlich von Octafluornaphthalin

Anlage C

Teil römisch eins

Chemikalie

[…

 
 
 

…]

Polychlorierte Naphthaline, namentlich Dichlornaphthalin, Trichlornaphthalin, Tetrachlornaphthalin, Pentachlornaphthalin, Hexachlornaphthalin, Heptachlornaphthalin, Octachlornaphthalin

Erster Absatz Teil römisch zwei und Erster Absatz Teil römisch drei

„Polychlorierte Naphthaline, namentlich Dichlornaphthalin, Trichlornaphthalin, Tetrachlornaphthalin, Pentachlornaphthalin, Hexachlornaphthalin, Heptachlornaphthalin, Octachlornaphthalin,“ nach „polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane“.

Die vorstehenden Änderungen aufgrund der Beschlüsse SC-7/12, SC-7/13 und SC-7/14 sind in Übereinstimmung mit Artikel 22, Absatz 3, Litera c, des Übereinkommens – vorbehaltlich der nachstehenden Ausnahme – grundsätzlich für alle Vertragsparteien mit 15. Dezember 2016 in Kraft getreten.

Für folgende Vertragsparteien, die anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikationsurkunde eine Erklärung gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens abgegeben haben, sind die vorliegenden Änderungen der Anlagen A und C gemäß Artikel 22, Absatz 4, wie folgt in Kraft getreten1:

 

Datum des Inkrafttretens:

Korea, Republik

17. Oktober 2018

Mauritius

26. Februar 2018

Bierlein

1  Eine Übersicht über jene Vertragsparteien, die anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde eine Erklärung nach Art. 25 Abs. 4 des Stockholmer Übereinkommens abgegeben haben, ist in englischer und französischer Sprache auf der Website der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ einsehbar [CHAPTER XXVII.15, sh. Endnote 2].