29. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des § 193 Abs. 2 des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches durch den Verfassungsgerichtshof29. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Paragraph 193, Absatz 2, des Allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 11. Dezember 2014, G 18/2014-14, dem Bundeskanzler zugestellt am 21. Jänner 2015, zu Recht erkannt:
In § 193 Abs. 2 ABGB, JGS Nr. 946/1811, idF BGBl. I Nr. 15/2013, wird die Wortfolge „mindestens sechzehn Jahre“ als verfassungswidrig aufgehoben.In Paragraph 193, Absatz 2, ABGB, JGS Nr. 946 aus 1811,, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 15 aus 2013,, wird die Wortfolge „mindestens sechzehn Jahre“ als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2015 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Faymann