BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2014

Ausgegeben am 24. November 2014

Teil römisch eins

84. Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG, mit der bisherige Vereinbarungen über den Ausbau ganztägiger Schulformen geändert werden

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 25 Regierungsvorlage 199 Ausschussbericht 256 Sitzung 37. Bundesrat:, Ausschussbericht 9233 Sitzung 832.)

84.

Der Nationalrat hat beschlossen:

Der Abschluss der gegenständlichen Vereinbarung gemäß Artikel 15 a, B-VG wird genehmigt.

Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG, mit der bisherige Vereinbarungen über den Ausbau ganztägiger Schulformen geändert werden

Der Bund – vertreten durch die Bundesregierung – und die unterzeichnenden Länder – jeweils vertreten durch den Landeshauptmann –, im Folgenden „Vertragsparteien“ genannt, sind übereingekommen, gemäß Artikel 15a B-VG nachstehende Vereinbarung zu schließen:

Artikel 1

Die Vereinbarung gemäß Artikel 15 a, B-VG über den Ausbau der ganztägigen Schulformen, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 115 aus 2011,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Dem Artikel 4, Absatz 2, wird angefügt:

„Die für das Jahr 2014 vorgesehenen Mittel in der Höhe von 37,6 Mio. Euro können auch für Infrastrukturmaßnahmen verwendet werden, wobei 50.000,00 Euro als einmalige Zahlung pro Gruppe nicht überschritten werden dürfen.“

Novellierungsanordnung 2, In Artikel 4, Absatz 5, wird die Wendung „2014/2015“ durch die Wendung „2018/2019“ ersetzt.

Artikel 2

Die Vereinbarung gemäß Artikel 15 a, B-VG über den weiteren Ausbau ganztägiger Schulformen, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 192 aus 2013,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Artikel 4, Absatz eins, wird der Betrag „78.534.000,00 Euro“ durch den Betrag „28.292.508,74 Euro“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 2, In Artikel 4, Absatz 2, wird die Tabelle betreffend das Jahr 2014 durch folgende Tabelle ersetzt:

 

„2014

 

Gesamtsumme

in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur

in Euro (höchstens)

Burgenland

769.526,66 €

769.526,66 €

Kärnten

-

-

Niederösterreich

5.354.049,06 €

5.354.049,06 €

Oberösterreich

3.452.882,82 €

3.452.882,82 €

Salzburg

2.617.339,49 €

2.617.339,49 €

Steiermark

2.955.475,17 €

2.955.475,17 €

Tirol

2.032.969,64 €

2.032.969,64 €

Vorarlberg

900.980,61 €

900.980,61 €

Wien

10.209.285,29 €

10.209.285,29 €

Österreich

28.292.508,74 €

28.292.508,74 €“

Novellierungsanordnung 3, In Artikel 5, Absatz eins, wird der Betrag „375.402.000,00 Euro“ durch den Betrag „425.643.491,26 Euro“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 4, In Artikel 5, Absatz eins, wird in der Tabelle 2017 der Betrag „88.678.000,00 €“ durch den Betrag „113.798.745,60 €“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 5, In Artikel 5, Absatz eins, wird in der Tabelle 2018 der Betrag „78.333.000,01 €“ durch den Betrag „103.453.745,67 €“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 6, In Artikel 5, Absatz 2, wird die Tabelle betreffend das Jahr 2015 durch folgende Tabelle ersetzt:

 

„2015

 

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Burgenland

3.712.179,60 €

2.743.748,84 €

Kärnten

7.308.628,49 €

6.923.600,89 €

Niederösterreich

21.026.632,33 €

14.545.945,44 €

Oberösterreich

14.337.218,53 €

14.009.406,35 €

Salzburg

6.918.750,92 €

3.930.694,09 €

Steiermark

15.352.158,75 €

11.991.271,47 €

Tirol

9.220.345,80 €

6.693.336,33 €

Vorarlberg

3.929.825,44 €

3.655.552,51 €

Wien

27.562.260,14 €

10.721.835,71 €

Österreich

109.368.000,00 €

75.215.391,63 €“

Novellierungsanordnung 7, In Artikel 5, Absatz 2, wird die Tabelle betreffend das Jahr 2017 durch folgende Tabelle ersetzt:

 

„2017

 

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Burgenland

3.957.958,65 €

1.354.462,89 €

Kärnten

8.561.666,51 €

2.669.236,18 €

Niederösterreich

21.921.143,80 €

7.671.986,92 €

Oberösterreich

21.915.356,50 €

6.732.185,90 €

Salzburg

6.785.284,48 €

2.524.444,51 €

Steiermark

17.218.175,89 €

5.762.376,25 €

Tirol

9.770.007,97 €

3.364.227,39 €

Vorarlberg

5.624.126,45 €

1.756.666,40 €

Wien

18.045.025,35 €

8.069.513,55 €

Österreich

113.798.745,60 €

39.905.099,99 €“

Novellierungsanordnung 8, In Artikel 5, Absatz 2, wird die Tabelle betreffend das Jahr 2018 durch folgende Tabelle ersetzt:

 

„2018

 

Gesamtsumme, in Euro (höchstens)

Davon auch für Infrastruktur, in Euro (höchstens)

Burgenland

3.606.827,63 €

1.479.798,41 €

Kärnten

7.869.693,60 €

3.677.963,17 €

Niederösterreich

19.932.257,55 €

7.884.278,69 €

Oberösterreich

20.170.104,32 €

9.597.975,58 €

Salzburg

6.130.847,38 €

2.166.495,72 €

Steiermark

15.724.337,21 €

6.675.183,71 €

Tirol

8.897.865,51 €

3.614.730,79 €

Vorarlberg

5.168.728,18 €

2.410.084,32 €

Wien

15.953.084,29 €

3.280.835,28 €

Österreich

103.453.745,67 €

40.787.345,67 €“

Artikel 3

  1. Absatz eins,Sind die nach der Bundesverfassung erforderlichen Voraussetzungen für das Inkrafttreten seitens des Bundes bis zum Ablauf des 14. November 2014 erfüllt, so tritt diese Vereinbarung mit 15. November 2014 zwischen dem Bund und jenen Ländern in Kraft, die die nach den jeweiligen Landesverfassungen erforderlichen Voraussetzungen für das Inkrafttreten erfüllen und deren Mitteilungen über die Erfüllung dieser Voraussetzungen bis zum Ablauf des 14. November 2014 beim Bundeskanzleramt vorliegen.
  2. Absatz 2,Tritt die Vereinbarung nicht nach Absatz eins, mit 15. November 2014 in Kraft, so tritt diese Vereinbarung mit Monatsersten desjenigen Monats in Kraft, der dem Monat, in dem die Voraussetzungen vom Bund und zumindest einem Land erfüllt sind, folgt.
  3. Absatz 3,Nach dem Inkrafttreten der Vereinbarung gemäß Absatz 2, wird diese gegenüber den anderen Ländern mit Monatsersten desjenigen Monats wirksam, der dem Monat, in dem die Voraussetzungen gemäß Absatz eins, erfüllt sind, folgt.
  4. Absatz 4,Das Bundeskanzleramt wird dem Bundesministerium für Bildung und Frauen und den Ländern die Erfüllung der Voraussetzungen nach Absatz eins, 2, oder 3 mitteilen.
  5. Absatz 5,Diese Vereinbarung wird in einer Urschrift ausgefertigt. Die Urschrift wird beim Bundeskanzleramt hinterlegt. Dieses hat den Ländern beglaubigte Abschriften der Vereinbarung zu übermitteln.

Die Vereinbarung ist gemäß ihrem Artikel 3, Absatz eins, mit 15. November 2014 zwischen dem Bund und den Ländern Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien in Kraft getreten.

Ostermayer