4. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in § 2 Abs. 1 sowie des § 2 Abs. 2 und des § 3 Abs. 1 und 2 des Fortpflanzungsmedizingesetzes durch den Verfassungsgerichtshof4. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 2, Absatz eins, sowie des Paragraph 2, Absatz 2 und des Paragraph 3, Absatz eins und 2 des Fortpflanzungsmedizingesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 10. Dezember 2013, G 16/2013-16, G 44/2013-14, dem Bundeskanzler zugestellt am 21. Jänner 2014, zu Recht erkannt:
Folgende Bestimmungen des Bundesgesetzes, mit dem Regelungen über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung getroffen werden (Fortpflanzungsmedizingesetz – FMedG), BGBl. Nr. 275/1992, werden als verfassungswidrig aufgehoben:Folgende Bestimmungen des Bundesgesetzes, mit dem Regelungen über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung getroffen werden (Fortpflanzungsmedizingesetz – FMedG), Bundesgesetzblatt Nr. 275 aus 1992,, werden als verfassungswidrig aufgehoben:
in § 2 Abs. 1 in der Fassung BGBl. I Nr. 135/2009 die Wortfolge „von Personen verschiedenen Geschlechts“,in Paragraph 2, Absatz eins, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 135 aus 2009, die Wortfolge „von Personen verschiedenen Geschlechts“,
§ 2 Abs. 2 in der Fassung BGBl. I Nr. 135/2009,Paragraph 2, Absatz 2, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 135 aus 2009,,
§ 3 Abs. 1 und 2 in der Stammfassung BGBl. Nr. 275/1992.Paragraph 3, Absatz eins und 2 in der Stammfassung Bundesgesetzblatt Nr. 275 aus 1992,.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2014 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Faymann