BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2013

Ausgegeben am 2. August 2013

Teil römisch eins

166. Kundmachung:

Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass eine Wortfolge in Paragraph 607, Absatz 12, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2011 verfassungswidrig war

166. Kundmachung des Bundeskanzlers über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass eine Wortfolge in Paragraph 607, Absatz 12, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2011 verfassungswidrig war

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 7 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2 und Paragraph 65, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 25. Juni 2013, G 3-9/2013-15, G 50/2013-10, dem Bundeskanzler zugestellt am 25. Juli 2013, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Die Wortfolge “, wenn für sie ein Beitrag in der Höhe von 22,8% der dreißigfachen Mindestbeitragsgrundlage nach Paragraph 76 a, Absatz 3, je Ersatzmonat unter sinngemäßer Anwendung des Paragraph 227, Absatz 4, entrichtet wird“ in Paragraph 607, Absatz 12, des Bundesgesetzes vom 9. September 1955 über die Allgemeine Sozialversicherung (Allgemeines Sozialversicherungsgesetz – ASVG), BGBl. Nr. 189, in der Fassung des Budgetbegleitgesetzes 2011, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2010,, war bis einschließlich 1. Juli 2011 verfassungswidrig.
  2. Ziffer römisch zwei
    Die als verfassungswidrig erkannte Wortfolge ist auch im Verfahren 10 ObS 20/13h vor dem Obersten Gerichtshof nicht mehr anzuwenden.“

Faymann