BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2012

Ausgegeben am 30. Oktober 2012

Teil römisch drei

149. Kundmachung:

Geltungsbereich des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe

149. Kundmachung des Bundeskanzlers betreffend den Geltungsbereich des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikationsurkunden zum Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 158 aus 2004,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 152 aus 2012,, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 102 aus 2010,) hinterlegt:

Staaten:

Datum der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde:

Montenegro

31. März 2011

Palau

8. September 2011

Russische Föderation

17. August 2011

Saudi-Arabien

25. Juli 2012

Simbabwe

1. März 2012

Suriname

20. September 2011

Anlässlich der Hinterlegung der Ratifikationsurkunde hat die Russische Föderation folgende Erklärung abgegeben:

  1. Ziffer eins
    Gemäß Artikel 18, Absatz 2, des Übereinkommens erklärt die Russische Föderation, dass sie bezüglich jeglicher Streitigkeit betreffend die Auslegung oder Anwendung des Übereinkommens, die in Artikel 18, Absatz 2, Litera a und b des Übereinkommens genannten Mittel der Streitbeilegung als obligatorisch im Verhältnis zu jeder Vertragspartei, welche dieselbe Verpflichtung übernimmt, anerkennt;
  2. Ziffer 2
    Gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens erklärt die Russische Föderation, dass alle Änderungen der Anlagen A, B oder C für die Russische Föderation erst nach Hinterlegung ihrer entsprechenden Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde in Kraft treten.

Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs zufolge hat Dänemark1 am 10. Februar 2012 seinen erklärten Vorbehalt hinsichtlich der Anwendung des Stockholmer Übereinkommens auf die Färöer Inseln zurückgezogen.

Faymann

1 Kundgemacht in BGBl. III Nr. 158/2004.