95. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung der Absätze 1 und 1a des § 26 des Gerichtsgebührengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof95. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung der Absätze 1 und 1a des Paragraph 26, des Gerichtsgebührengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2 und Paragraph 65, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 21. September 2011, G 34, 35/11-10, dem Bundeskanzler zugestellt am 27. Oktober 2011, zu Recht erkannt:
Die Absätze 1 und 1a des § 26 des Bundesgesetzes vom 27. November 1984 über die Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren (Gerichtsgebührengesetz – GGG), BGBl. Nr. 501 idF BGBl. I Nr. 131/2001, werden als verfassungswidrig aufgehoben.Die Absätze 1 und 1a des Paragraph 26, des Bundesgesetzes vom 27. November 1984 über die Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren (Gerichtsgebührengesetz – GGG), BGBl. Nr. 501 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 131 aus 2001,, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2012 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Faymann