BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2009

Ausgegeben am 29. April 2009

Teil römisch zwei

125. Verordnung:

Schwellenwerteverordnung 2009

125. Verordnung des Bundeskanzlers betreffend die Anpassung von im Bundesvergabegesetz 2006 festgesetzten Schwellenwerten – Schwellenwerteverordnung 2009

Auf Grund der Paragraphen 18, und 186 des Bundesvergabegesetzes 2006 (BVergG 2006), BGBl. römisch eins Nr. 17, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 326 aus 2008, und die Bundesministeriengesetz-Novelle 2009, Bundesgesetzblatt , römisch eins Nr. 3, wird verordnet:

Paragraph eins,

Die in den Paragraphen 11, 37, Ziffer eins und 2, 38 Absatz 2, Ziffer eins und 2, 41 Absatz 2, Ziffer eins, 141, Absatz 3, 177, 201, Absatz 2 und 280 Absatz 3, BVergG 2006 festgesetzten Schwellenwerte werden für den Zeitraum der Geltung der Verordnung wie folgt festgesetzt:

  1. Ziffer eins
    an die Stelle des in den Paragraphen 11, 41, Absatz 2, Ziffer eins und 141 Absatz 3, genannten Betrages von 40 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro;
  2. Ziffer 2
    an die Stelle des in den Paragraphen 38, Absatz 2, Ziffer 2, 177, 201, Absatz 2 und 280 Absatz 3, genannten Betrages von 60 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro;
  3. Ziffer 3
    an die Stelle des in Paragraph 37, Ziffer eins, genannten Betrages von 120 000 Euro tritt der Betrag von 1 000 000 Euro;
  4. Ziffer 4
    an die Stelle des in den Paragraphen 37, Ziffer 2 und 38 Absatz 2, Ziffer eins, genannten Betrages von 80 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro.

Paragraph 2,

Die Verordnung tritt mit dem der Kundmachung der Verordnung folgenden Tag in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2010 außer Kraft und gilt für die im Zeitraum der Geltung der Verordnung eingeleiteten Vergabeverfahren.

Faymann