Jahrgang 2008 |
Ausgegeben am 4. Juli 2008 |
Teil römisch drei |
78. Kundmachung: | Geltungsbereich des Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen |
Nach Mitteilungen des Generaldirektors der UNESCO haben folgende weitere Staaten ihre Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zum Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 34 aus 2007,) hinterlegt:
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Staaten: |
Datum der Hinterlegung der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde: |
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Ägypten |
23. August 2007 |
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Argentinien |
7. Mai 2008 |
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Armenien |
27. Februar 2007 |
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Bangladesch |
31. Mai 2007 |
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Benin |
20. Dezember 2007 |
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Chile |
13. März 2007 |
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Côte d'Ivoire |
16. April 2007 |
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Deutschland |
12. März 2007 |
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Gabun |
15. Mai 2007 |
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Guinea |
20. Februar 2008 |
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Jamaika |
4. Mai 2007 |
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Kambodscha |
19. September 2007 |
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Kenia |
24. Oktober 2007 |
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Kuba |
29. Mai 2007 |
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Kuwait |
3. August 2007 |
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Demokratische Volksrepublik Laos |
5. November 2007 |
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Lettland |
6. Juli 2007 |
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Die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien |
22. Mai 2007 |
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Mongolei |
15. Oktober 2007 |
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Mosambik |
18. Oktober 2007 |
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Neuseeland |
5. Oktober 2007 |
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Niger |
14. März 2007 |
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Nigeria |
21. Jänner 2008 |
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Oman |
16. März 2007 |
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Paraguay |
30. Oktober 2007 |
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Polen |
17. August 2007 |
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Portugal |
16. März 2007 |
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Simbabwe |
15. Mai 2008 |
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Arabische Republik Syrien |
5. Februar 2008 |
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Tadschikistan |
24. Oktober 2007 |
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Ungarn |
9. Mai 2008 |
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Vereinigtes Königreich |
7. Dezember 2007 |
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Vietnam |
7. August 2007 |
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Beitrittsurkunde haben folgende Staaten Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:
Die Republik Chile erklärt einen Vorbehalt zu Artikel 25, Absatz 3, über die Streitbeilegung, da sie das hier festgelegte Streitbeilegungsverfahren nicht anerkennt und als für sie gemäß Artikel 25, Absatz 4, nicht anwendbar betrachtet.
Neuseeland erklärt:
Anlässlich der Ratifikation des Übereinkommens erklärt die Sozialistische Republik Vietnam gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens, dass sie sich nicht an die Bestimmungen von Artikel 25, Absatz 3, des Übereinkommens gebunden erachtet.
Weiters hat die Europäische Gemeinschaft1 am 18. Dezember 2006 folgende Erklärung abgegeben:
Diese Erklärung bezieht sich auf die seitens der Mitgliedstaaten an die Gemeinschaft übertragenen Kompetenzen in den durch das Übereinkommen abgedeckten Bereichen.
Die Gemeinschaft besitzt die ausschließliche Zuständigkeit für die Gemeinsame Handelspolitik (Artikel 131 -, 134, des Vertrags), ausgenommen die handelsmäßigen Aspekte hinsichtlich geistigen Eigentums sowie den Handel mit Dienstleistungen gemäß Artikel 133, Absatz 5 und 6 des Vertrags (vor allem hinsichtlich des Handels mit kulturellen und audiovisuellen Dienstleistungen), wo die Verantwortung zwischen der Gemeinschaft und den Mitgliedstaaten geteilt ist. Sie führt eine Entwicklungszusammenarbeitspolitik (Artikel 177 -, 181, des Vertrags) sowie eine Politik der Zusammenarbeit mit Industrieländern (Artikel 181 a, des Vertrags) ohne die jeweiligen Zuständigkeiten der Mitgliedstaaten zu berühren. Sie hat geteilte Zuständigkeiten im Hinblick auf den freien Waren-, Personen-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr (Artikel 23 -, 31 und 39 -, 60 des Vertrags), Wettbewerb (Artikel 81 -, 89, des Vertrags) und Binnenmarkt samt geistiges Eigentum (Artikel 94 -, 97, des Vertrags). Gemäß Artikel 151, des Vertrags, insbesondere Absatz 4,, bezieht die Gemeinschaft kulturelle Aspekte in ihre Handlungen gemäß anderer Bestimmungen des Vertrags mit ein, insbesondere um die Vielfalt der Kulturen zu respektieren und zu fördern.
Die Liste der Gemeinschaftsakte umschreiben das Ausmaß des Zuständigkeitsbereiches der Gemeinschaft gemäß den Bestimmungen über die Gründung der Europäischen Gemeinschaft.
Die Ausübung der Gemeinschaftskompetenzen ist aufgrund ihrer Natur Gegenstand laufender Entwicklungen. In dieser Hinsicht behält sich daher die Gemeinschaft das Recht vor, weitere zukünftige Erklärungen über die Verteilung von Gemeinschaftskompetenzen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten zu notifizieren.
Einseitige Erklärung der Gemeinschaft anlässlich der Hinterlegung der Beitrittsurkunde „Im Hinblick auf die in der Erklärung beschriebenen Gemeinschaftskompetenzen gem. Artikel 27, Absatz 3, Litera c, des Übereinkommens ist die Gemeinschaft durch das Übereinkommen gebunden und wird seine Umsetzung gewährleisten. Es folgt daraus, dass die Mitgliedstaaten der Gemeinschaft, die Vertragsparteien des Übereinkommens sind, das Übereinkommen in ihren wechselseitigen Beziehungen anwenden, in Übereinstimmung mit den internen Regeln der Gemeinschaft und unbeschadet geeigneter Änderungen dieser Regeln.“
Gusenbauer
1 Kundgemacht in BGBl. III Nr. 34/2007.