BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2006

Ausgegeben am 18. Juli 2006

Teil römisch eins

111. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge im ersten und zweiten Satz des Paragraph 148 i, Absatz eins, des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes - BSVG durch den Verfassungsgerichtshof sowie über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofs, dass der erste Satz des Paragraph 148 j, Absatz 2, des BSVG verfassungswidrig war

111. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge im ersten und zweiten Satz des Paragraph 148 i, Absatz eins, des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes - BSVG durch den Verfassungsgerichtshof sowie über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofs, dass der erste Satz des Paragraph 148 j, Absatz 2, des BSVG verfassungswidrig war

Gemäß Artikel 140, Absatz 4, 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 19. Juni 2006, G 16/06-8, dem Bundeskanzler zugestellt am 4. Juli 2006, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins
    In Paragraph 148 i, Absatz eins, des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes – BSVG, Bundesgesetzblatt Nr. 559 aus 1978,, in der Fassung des Abschnitts römisch zwei der 22. Novelle zum BSVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 140 aus 1998,, werden im ersten Satz die Wortfolge „geminderten Arbeitsfähigkeit bzw.“ und im zweiten Satz die Wortfolge „der geminderten Arbeitsfähigkeit bzw.“ als verfassungswidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2007 in Kraft.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

  1. Ziffer 2
    Paragraph 148 j, Absatz 2, erster Satz des Bauern-Sozialversicherungsgesetzes – BSVG, Bundesgesetzblatt Nr. 559 aus 1978,, in der Fassung des Abschnitts römisch zwei der 22. Novelle zum BSVG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 140 aus 1998,, war verfassungswidrig.“

Schüssel