Jahrgang 2005 |
Ausgegeben am 29. April 2005 |
Teil römisch eins |
26. Kundmachung: | Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 33, Litera a, Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz 1955 durch den Verfassungsgerichtshof |
Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraphen 64, Absatz 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 2. März 2005, G 104/04 - 6, dem Bundeskanzler zugestellt am 13. April 2005, zu Recht erkannt:
„Die Wortfolge „eine Schenkung widerrufen wurde und deshalb“ in Paragraph 33, Litera a, des Bundesgesetzes vom 30. Juni 1955, betreffend die Erhebung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer (Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz 1955), BGBl. Nr. 141, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 151 aus 1980,, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Schüssel