BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2004

Ausgegeben am 23. Dezember 2004

Teil römisch zwei

516. Verordnung:

Dienstrechtsverfahrens- und Personalstellenverordnung – BMJ 2004 – DVPV–BMJ 2004

516. Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Regelung der Zuständigkeit in Dienstrechtsangelegenheiten der Beamten und Vertragsbediensteten des Justizressorts (Dienstrechtsverfahrens- und Personalstellenverordnung – BMJ 2004 – DVPV–BMJ 2004)

Auf Grund des Paragraph 2, des Dienstrechtsverfahrensgesetzes 1984 (DVG), BGBl. Nr. 29, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 119 aus 2002,, sowie des Paragraph 2 e, des Vertragsbedienstetengesetzes 1948 (VBG), BGBl. Nr. 86, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 130 aus 2003,, wird verordnet:

Paragraph eins,

Nachgeordnete Dienststellen gemäß Paragraph 2, Absatz 2, zweiter Satz DVG (Dienstbehörden erster Instanz) und gemäß Paragraph 2 e, Absatz eins, zweiter Satz VBG (Personalstellen), die nach ihrer Organisation und personellen Besetzung zur Durchführung der Dienstrechtsangelegenheiten geeignet sind, sind im Bereich des Justizressorts

  1. Ziffer eins
    der Präsident des Obersten Gerichtshofes,
  2. Ziffer 2
    die Generalprokuratur,
  3. Ziffer 3
    die Präsidenten der Oberlandesgerichte (auch für die Dienststellen im Bereich des Strafvollzugs, der Präsident des Oberlandesgerichtes Wien überdies bundesweit für die Beamten der Bewährungshilfe),
  4. Ziffer 4
    die Oberstaatsanwaltschaften.

Paragraph 2,

  1. Absatz eins,Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 2005 in Kraft.
  2. Absatz 2,Die Zuständigkeit für die zum Zeitpunkt des In-Kraft-Tretens anhängigen Verfahren bei der Bundespersonalstelle für Bewährungshilfe geht mit Wirksamkeit vom 1. Jänner 2005 auf den Präsidenten des Oberlandesgerichtes Wien über.

Miklautsch