Bundesrecht konsolidiert

  • Verweis auf dieses Dokument: RIS - Bundesrecht konsolidiert - Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991 § 62 Gesamte Rechtsvorschrift zum heutigen Tag anzeigen Gesamte Rechtsvorschrift zu einem Stichtag anzeigen
    Kurztitel
    Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz 1991
    Kundmachungsorgan
    BGBl. Nr. 51/1991
    Typ
    BG
    §/Artikel/Anlage
    § 62
    Inkrafttretensdatum
    01.02.1991
    Außerkrafttretensdatum
    Abkürzung
    AVG
    Index
    40/01 Verwaltungsverfahrensgesetze
    Text

    § 62. (1) Wenn in den Verwaltungsvorschriften nicht anderes bestimmt ist, können Bescheide sowohl schriftlich als auch mündlich erlassen werden.

    (2) Der Inhalt und die Verkündung eines mündlichen Bescheides ist, wenn die Verkündung bei einer mündlichen Verhandlung erfolgt, am Schluß der Verhandlungsschrift, in anderen Fällen in einer besonderen Niederschrift zu beurkunden.

    (3) Eine schriftliche Ausfertigung des mündlich verkündeten Bescheides ist den bei der Verkündung nicht anwesenden und jenen Parteien zuzustellen, die spätestens drei Tage nach der Verkündung eine Ausfertigung verlangen; über dieses Recht ist die Partei bei Verkündung des mündlichen Bescheides zu belehren.

    (4) Schreib- und Rechenfehler oder diesen gleichzuhaltende, offenbar auf einem Versehen oder offenbar ausschließlich auf technisch mangelhaftem Betrieb einer automationsunterstützten Datenverarbeitungsanlage beruhende Unrichtigkeiten in Bescheiden kann die Behörde jederzeit von Amts wegen berichtigen.

    Anmerkung
    Zum Begriff Verwaltungsvorschriften vgl. Art. VI Abs. 2 EGVG,
    BGBl. Nr. 50/1991.
    Schlagworte
    Schreibfehler, Zustellung, Erlassung, mündlicher Bescheid,
    Schreibfehler, ADV, Betriebsfehler, Berichtigung, Beurkundung,
    Protokoll, EDV, Irrtum, Behebung, Richtigstellung, Belehrung,
    fehlerhaft
    Zuletzt aktualisiert am
    19.12.2013
    Gesetzesnummer
    10005768
    Dokumentnummer
    NOR12063053
    Alte Dokumentnummer
    N4199114014J